Durch Polymerisation von Styrol mit optisch aktivem 2-Methylbutylnatrium oder -1ithium konnen Polystyrole hergestellt werden, welche die Ebene des polarisierten Lichtes drehen; der gemessene Drehwert entspricht bei nicht zu hochmolekularen Polymeren einer 2-Methylbutylgruppe pro Makromolekul. Bei de
Kristallinität und schmelzbereiche von isotaktischen polystyrolen. VI. Mitt. Über die stereospezifische polymerisation mit alkaliorganischen verbindungen
✍ Scribed by Braun, Von Dietrich ;Hintz, Hans ;Kern, Werner
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1963
- Weight
- 653 KB
- Volume
- 65
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Abstract
Es werden nach verschiedenen Methoden Kristallisationsversuche an isotaktischen Polystyrolen unterschiedlichen Molekulargewichts durchgeführt. Gemische von isotaktischen und ataktischen Polystyrolen werden mit verschiedenen Kristallisationsmedien behandelt und die abgetrennten kristallisierten isotaktischen Anteile durch RÖNTGENdiagramme und Schmelzpunkte charakterisiert.
Einige durch Polymerisation von Styrol mit n‐Amylnatrium hergestellte Polystyrole werden nach der Fällungsmethode fraktioniert. Die Verteilung der Polymerisationsgrade ist sehr breit. Die hochmolekularen Polystyrolfraktionen sind durchweg gut kristallisierbar und weisen relativ hohe Taktizität auf, während sehr niedermolekulare Fraktionen aus ataktischen Polystyrolen bestehen. Im mittleren Molekulargewichtsbereich (10 000–20 000) liegen mit großer Wahrscheinlichkeit Mischungen aus ataktischen und isotaktischen Polystyrolen vor, die mit den bekannten Methoden nicht getrennt werden können.
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## Abstract Styrol kann mit linearen Lithiumalkylen in aliphatischen Kohlenwasserstoffen bei tiefen Temperaturen stereospezifisch polymerisiert werden; mit verzweigten Lithiumalkylen entstehen dagegen nur ataktische Polymerisate. Es wird angenommen, daß die stereospezifische Polymerisation von Asso