Der Stahl W.Nr. 1.8907 wurde in fliissigem Ammoniak unter elektrochemisch kontrollierten Bedingungen bei etwa 20 "C in Zugversuchen mit konstanter Dehngeschwindigkeit an Rundproben auf Span-nungsriBkorrosion gepriift. In reinem Ammoniak trat beim freien Korrosionspotential im Bereich der aktiven Kor
Korrosion niedrig legierter Stähle in flüssigem Ammoniak
✍ Scribed by Dr. D. Huerta; Prof. Dr. K. E. Heusler
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1994
- Tongue
- German
- Weight
- 1009 KB
- Volume
- 45
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
Das Korrosionsverhalten und die Spannungsrißkorrosion von Grundwerkstoff, Schweißgut und Mischlage der niedrig legierten Stähle 13 Cr Mo 4 4 (W Nr. 1.7335) und 15 Mo 3 (W. Nr. 1.5415) und zum Vergleich des unlegierten Stahls StE 460 (W. Nr. 1.8905) wurden in flüssigem Ammoniak bei 22°C untersucht. Aus Stromspannungskurven ergaben sich Korrosionsstromdichten, die im passiven Zustand am Schweißgut regelmäßig geringer als am Grundwerkstoff waren. Im aktiven Zustand korrodierte das Schweißgut der niedrig legierten Stähle schneller als das Schweißgut des unlegierten Stahls. In der Mischlage von Schweißgut und wärmebeeinflußter Zone war die Korrosionsgeschwindigkeit örtlich ungleichmäßig.
CERT‐Versuche ergaben eine Anfälligkeit für Spannungsrißkorrosion in den Reihenfolgen StE 460 < 15 Mo 3 < 13 Cr Mo 4 4 und Grundwerkstoff < Schweißgut < Mischlage. Die höchste Anfälligkeit wurde bei Elektrodenpotentialen in der Mitte des Passivbereichs beobachtet. Zusätze von Wasser begünstigten ab etwa 100 ppm die Spannungsrißkorrosion. Ab 1000 ppm nahm die Anfälligkeit wieder ab. Sauerstoff erhöhte erst bei in der Praxis nicht zugänglichen hohen Konzentrationen die Anfälligkeit für Spannungsrißkorrosion. Die untersuchten niedrig legierten Stähle sind vom Standpunkt der Spannungsrißkorrosion dem unlegierten Stahl nicht überlegen.
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