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Konstruktionswerkstoffe für die chem. Industrie


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1950
Tongue
German
Weight
846 KB
Volume
1
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Bewahrt hzlben sichi Naturkautschuk, GR-S, Neopren und ;.utiick in den Absorber. Absorber und Verbrcnnungskammer Butylkautschuk bis zu Temperaturen von 80°C, alle kaut-sind nach 10 bzw. 6 Jahren Betriebszeit noch in ausgezeichschukahnlichen Vinyl-Kunststoffe als Filme oder aus Solen ncrem Zustand.

L. Thaler.

(R 1009) niedergeschlagen, wcnn sie gegcn Zersetzung untcr HCL-Gildung stabilisicrt sind, bis zu Temperaturen von 80' C, Filme US Polyathylen, Polysryrol und Vinylchlorid bis zu 75O c. granularer Korrosion ') Zur Fcststellung der Neigung austenitischer rostfreier Stzhle zu intergranularer Korrosion wird allgemein kochende Kohle und Graphit ?:' ) Den Hauptantrieb zur Entwicklung der Konstruktions-65F:oige Salpetcrsiure bcnutzt. Auch kochende Maleinsaure werkstoife Kohle, Graphit und ,,Karbate" (Handelsname der wird fiir dCn ,,leichen zw&, besonders fiir Schweiflungcn, National Carbon Co. fur undurchlassige Kohle bzw. Graphit) vcrwelldec, Den Resultaten vcrgleichender Untersuchungcn gaben die schwercn Korrosionsprobleme, die in der Salzsaure-

F. A , zorko stelit der oder Chlorwasserstoff-verarbeitcnden Industrie auftratcn. irerfasser seine eigenen versuche mit ~i l c h ~a ~~~ Regenfiber, Die Salpeter-, Milch-und Maleinshreverfahren zum Nachweis von intersalpetersaure und ~~l ~i ~~a ~~ Heute, 12 Jahrc nach Einfiihrung yon Karbate in den Handel, ist die Verwendung von Karbate-Rohren und -Tiirmen bei der HCI-Absorption ausgedehnter als die allcr anderen Baustoffe zusammen. Sowohl die durchlassigen als auch die undurchlassigen Formen von Kohlc und Graphit haben die fur diesen Zweck benotigten Eigenschaftcn: Korrosionsfcstigkcic, Unempfindlichkeit gegen raschen Temperaturwechsel, hohc Warmeleitfahigkeic (bei Graphit das 3fache von StahI) und relativ niedrige Kosten. Die bei Salzsaure gemachten Etfahrungen umfassen ein Temperaturgebiet von -40" C bis iiber l l O O o C. Kohle und Graphit konncn bei Wandtenipcraturen von 350'C bzw. 4OO0C, die notfalls durch Kuhlung aufrccht erhalten werden, fur feuchtes und trockcnes sauerstoffhaltiges Chlorwasserscoff-Gas angewandt werden. Beim Fehlen von Sauerstoff lassen sich diese Tcmperaturen auf 600° bzw. 65OCC erhohen. Karbate-Ausrustungen bewahren sich bis zu Wandtemperaturen von 170°C bei wasserigem und trockenem Chlorwasserstoff beliebiger Konzentration. Erhitzer und Kessel konnen mit Dampf von bis zu 3,s atii erhitzt werden. Die Standard-Karbate-Abtreibckolonnen und -Absorptionsturme sind fur 1,8 atii gebaut, Standard-Rohrlcitungcn, -Ventilc und -Pumpen fur 5,3 atu hydrosratischen Druck. Kohlc und Graphit bewahren sich bei fast allen chlorwasserstoffhaitigen Losungen, z. B. bei Chlorwasserstoff als Nebenprodukt bei Chlorierungen organischer Stoffe, beim Beizcn, Rcinigen und Wtzen von Metallcn, bei der salzsauren Hydrolyse von pflanzlichen Rohstoffen, Vitamin-und Pignicnt-Schllmmen, bei Magnesiumchlorid-Losungen. Nur sehr starke Oxydantien, wie z. B. uber 96O:oige Schwefelsaure und Konigswasser, greifen an. Ein Beispiel fur dic Vielseitigkeit der Anwendung dieser Werkstoffe bietet ein Betrieb, in dem reiner, wasserfreier Chlorwasserstoff aus den Rohgasen der Chloralkali-Elektrolyse gewonnen wird. Die Gase treten ohne Kiihlung oder Ttocknung durch eine Karbate-Diise in eine wassergekiihlte Verbrennungskammer aus Graphit. Sie reagiercn dort rnit Flanimentcmperaturen zwischen 5533 und 16503, und gehen ciit 170' bis 260' C in einen Karbate-Absorber, der, ebcnso wie die Verbrennungskammer, unter geringem Uiiterdruck arbeitet. Der Unterdruck wird von einer Karbate-Dampfstrahlpumpe erzeugt, die mit Dampf von 8,8 atii betriebcn wird. Durch Rohrleitungen, Ventile und Pumpen aus Karbate wird dic 3So/oigc Saure in einen Abtreibeturrn aus K x b a t e gefordert, der unter Druck von 1,5 atu steht. Die Beden, auf denen s i h die konstant-siedende Saure sammclt, ') M. G. Fontana. Industrial and Engineering Chcni:stry 4 2 Bei Anwendung des Die nach M i 1 c h s a u r e v e r f a h r e n (1949) N r . 10, S. 101 A!02A. Konstruktionswerkstoffe fiir die chem. Industrie (Fortsetzung aus Heft 1 / 1950 S. 43) Zinn und seine Legierungen Es wurde in England ein glfnzender Uberzug aus WeiRbroiizc rnit etwa 45 O/o Zinn und 55 O/o Kupfer cntwickclt, dt-r infolge seines silberahnlichen Aussehens und seiner Bcstiindigkeit gcgen Schwefelverbindungen die besten Aus- sicbreti auf Verbreitung hat, J. 1V. Cuthbertson (I), T i n Research Institute (2). Gleichfalls in England wurde ein ttopenfester Uberzug hergestellt, dcssen Zusammensetzung aus 75-80 O / o Zinn und 20-25 O/o Zink besteht. Die Herstellung dieses Uberzuges sol1 keine Schwierigkeiten bereiten und seine Korrosionsbestandigkeit bei tropischer Exposition ist in aus-' ) C. L. Bulow: Industrial and Engineering Chemistry 41 (1949) 2108/14. W'erkrtoffe N. KorroJion ' ) W . 2. Friend: Industrial and Engineering Chemistry 41 (1949) 2126132. ' ) H . H . Uhlig, D . B. Brougbtont (1).

(5).


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