## Abstract Es werden zwei Titrationsmethoden zur Bestimmung von Ca, Ce, Co, La, Mg, Mn, Ni, Zn und A1 angegeben, die rnit Uramildiessigsäure arbeiten. Einzig bei Mg besitzen diese Methoden einen Vorteil gegenüber denjenigen rnit Nitrilotriessigsäure.
Komplexone VII. Titration von Metallen mit Nitrilotriessigsäure H3X. Endpunktsindikation durch pH-Effekte
✍ Scribed by G. Schwarzenbach; W. Biedermann
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1948
- Tongue
- German
- Weight
- 666 KB
- Volume
- 31
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Titration von Metallen mit Nitrilotriessigsaure H,X. Endpunktsindikation dureh p,-Effektel) von G . Sehwarzenbaeh und W. Biedermann. (26. XII. 47.) A. Titration mit Alkalihydroxyd als Massliisuny. Versetzt man die Losung eines reinen mehrwertigenz) Metallsakes mit einein Uberschuss der neutral reagierenden Losung eines Dialkalisalzes (KK,(HX)} der Nitrilotriessigsaure, so entst'eht eine der Metallmenge Slquivalente Meiige Saure: HX-2 f Me+2 --+ MeX-+ H+, die sich alkalimetrisch titrieren 15isst 3). Bei einer solchen Titration vera'ndert sich der pH -Wert nach den Neutralisationskurven der Fig. 1-3. Kurve I ist das letzte Drittel der Neutralisationskurve der Nitrilotriessigsaure mit den Ionen HX-2 und X-3 (Aciditatskonstante, = 2 . 10-11)4) als pufferndem System. Der Ausgangspunkt A von I, d. h. die Losung des Salzes {K,HX}, besitzt einen p,-Wert von 6,8 (bei einer Konzentration yon etwa Fiigt man xu dieser Losung ein Metallsalz, so fBllt das pH auf B ab. Dieser Punkt B liegt bei der Mehrzahl der Kationen einheitlich bei pE = 3,5. Eine Ausnahme von dieser Regel machen einzig Be+2, Mn+2 und Mg+2, bei welchen B etmw weniger tief liegt, namlicli zwischen pH 4 und 5. Der Punkt B liegt natiirlich um so tiefer, je grosser die Stabilitat des sich bildenden Komplexes [MeXIist, die man niit der Komplexbildungskonstanten K, mcssen kann : (Mew (Me). (XI Kk = Eine nberschlagsrechnung zeigt folgendes: Bei K,-Wcrten von iiber l W I O ist die Ansauerung durch die Komplexbildung derart stark, dass das System H,X-/HX-3 kriiftig zu puffern beginnt. Dies ist der Fall bei Cd+2, CO+~, Fe+2, Hg+2, Ni+2, Pb+2, Zn+z und bei L d 3 , Ce+3, A W und Fe+3. Bei Mn+2 betriigt Kk gerade etwa und bei Ca3-2 und &Ig+2 hat diese Konstante den Wert 1,5.108 bzw. 1,0.107 4).
.___ l) Die Untersuchung dieser Titrationsmethoden bildet einen Teil der Dissertation Walter Biedermann, Ziirich 1947. Die Resultate wurden dann spater nochmals einer eingehenden Priifung unterzogen, was durch eine Unterstiitzung aus der Schweiz. Volkswirtschaftsstiftung und von der Chemischen Fabrik Uetikon ermoglicht worden ist, und wofiir auch hier bestens gedankt sei.
2, Solche pH-Effekte werden auch von Lithium und Natrium gezeigt, doch sind sie bei diesen einwertigen Metallen fur eine titrimetrische Auswertung zu gering.
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werden mit etwa n. KOH bis zum Methylrotumschlag neutralisiert. und die neutrale Losung auf einen Liter aufgefiillt. Die Haltbarkeit ist wahrscheinlich gut, wurde aber nicht naher untersucht. Die Losung farbt sich beim Stehen allerdings leicht rotlich, herriihrend von der Bildung einer kleinen Meng