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Jahresversammlung des Iron and steel Institute

โœ Scribed by F. W. Harbord


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1927
Tongue
English
Weight
914 KB
Volume
40
Category
Article
ISSN
0044-8249

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โœฆ Synopsis


Brennstoffs umzuschmelzen und in einen gut vergiefjbaren ZUstand zu bringen. Die Schmelzleistung sowie der thermische Wirkungsgrad des Kupolofens sind am groaten, wenn die Verbrennung moglichst schnell und vollkommen erfolgt, und die dabei entwickelte Warme ohne groBere Verluste dem Eisen zugefiihrt werden kann. IJnistande, die in der Natur des Ofens sowie in den jeweiligen Betriebsverhlltnissen liegen, wirken in vielen Fallen auf den Ofengang mehr oder weniger nachteilig ein. Empfindliche Wlrmeverluste treten namentlich dadurch ein, daf3 der Kohlenstoff des aufgegebenen Kokses anstatt zu Kohlenslure iiur zu Kohlenoxyd verbrennt. oder dai3 die im Ofen aufsteigende KohlensBure unter Mitwirkung des niedergehenden Kokses sich i n Kohlenoxyd umwandelt.

Es ist die Aufgabe der Kohlenstaubzusatzfeuerung (Erfindung von Dr.-lng. A. K a i s e r , Obering. der Deutschen Babcock-u. Wilcox-Dampfkessel A.-G., Oberhausen, Rhld.), diese Nachteile zu vermindern, sowie auch durch Beschleunigung des Schmelzvorganges die allgemeinen Warmeverluste durch Strahlung und Leitung herabzusetzen. Durch das Einblasen eines Teiles ties Brennstoffes in Form von Kohlenstaub etwas oberhalb der Winddiisen in den Ofen wird in der Schmelzzone eine ortlich sehr starke Warmeentwicklung und damit auch eine Temperaturerhohung erreicht. Er ist anzunehmen, dai3 dadurch gleichzeitig auch eine bessere Verbreniiung des Kokses herbeigefiihrt wird. Die vollkommnere Ausnutzung des Kokses sowie der Ersatz eines Teiles desselben durch deli Staub laSt eine weitgehende Verkleinerung der Kokssltze zu, so dafi also weniger Koks rnit den aufsteigenden Gasen in Beruhrung kommt und die Verluste durch Kohlenotydbildung iius der Kohlensawe verringert werden. Der Kohlenstaub wird mittels PreDluft von 2,5-3,0 atm. Uberdruck durch drei besondere Diisen in die Verbrennungszone des Ofens eingcblasen. Die hlenge betragt ungefiihr 1 % vom Gewicht des Eiseneinsatzes. Das Anheizen erfolgt ebenfalls durch Staub. An einem Ofen mit 900 mm lichter Weite wurde durch mei Vergleichsversuche der Schmelzverlauf mit und ohne Zusatzfeuerung bei einem Durchsatz von jedesnial 30 t untersucht. Die Ergebnisse dienten zur Aufstellung genauer Stoff-und Wlrmebilanzen. Die wichtigsten Ergebnisse sind im folgenden wiedergegeben. Der Schmelzkoksverbrauch wurde beim ersten Versuch von 10,70 auf 6,8% und beim zweiten von 10,m auf 6,83% erniafi:gt, bei einem Aufwand an Kohlenstoff von 0,93 bzw. 0,79!%. Die gesamte Ersparnis an Brennstoff einschliefilich Full-und Anheizkoks betrug 28,84 bzw. 31,41 %. Das Schmelz-


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Ii a u g h t o n , 'reddingion: ,,Uber die Konslitzifioiz der Eisen-PhosphorleSierunKen." Vortr. gibt zunachst eine ubersicht iiber die alteren Arbeiten. Die friiheren Forscher hatten aber nienials reines Eisen zur Verfugung; es war immer noch kohlenstoffhaltig. Vortragender hat seine Untersuchunge