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Inkorporation von 14C-Acetat in die Fettsäuren der Cerebroside des Rattengehirnes

✍ Scribed by Karl Bernhard; A. Hany; L. Hausheer; W. Pedersen


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1962
Tongue
German
Weight
531 KB
Volume
45
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Die kiirzlich beschriebene quantitativ giinstig verlaufende Isolierung reiner Cerebroside aus kleinen Mengen der Gesamtlipide des Gehirnsl) erleichtert Untersuchungen uber den Stoffwechsel dieser wichtigen Iipidfraktion. Letztere ist vor allem charakterisiert durch das Vorkommen von C,,-Fettsauren, uber dereri Riosynthese kiirzlich FULCO & MEAD 2, berichteten. Beobachtungen iiber die Fettsaurebildungen im Gehirn envachsener Ratten und wachsender junger Tiere im Zeitpunkte der Myelinisierung erbrachten vor mehr als 20 Jahren WAELSCH, SPERRY & STOYANOFF~) mit Hilfe von Deuterium d s Indikator. KLENK & Mitarbeiter4) priiften Einbau von 14C-Acetat und von lPC-Glucose in die Polyenfettsauren der Glycerophosphstide des Gehirns und der Leber.

Um Einblicke in Bildung und Abbau der Cerebroside zu erlangen, untersuchten wir die Inkorporation von 14C-Acetat in die Fettsaurcn derselben. Das Acetat wurde dabei nicht oral, intraperitoneal oder intravenos verabreicht, wir injizierten es vielmehr in das Gehirn5). Dabei wird weitaus der grosste Teil in ganz kurzer Zeit abgebaut: nach 90 Min. fanden wir bereits 99% der applizierten Aktivitat in der Exspirationskohlensaiure. In Fig. sind die Gesamt-und spezifischen Aktivitaten des ausgeatmeten Kohlendioxids dargestellt. Schon 15 Min. nach erfolgter intracerebraler Injektion erreichte die spezifische Aktivitat ihr Maximum. Kleine Acetatmengen werden indessen im Gehirn zuriickgehalten und in die Fettsauren eingebaut, deren spezifische Aktivitat viel grosser ausfallt als diejenige der Leberfettsauren (Tab. 1). Es gelingt damit eine deutliche Beschriinkung der Signierung auf die Hirnfettsauren.


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