In-situ-Beobachtung eines heterogenen Pd-Katalysators für die Polyketonsynthese
✍ Scribed by Wilhelmus P. Mul; Heiko Oosterbeek; Gerhard A. Beitel; Gert-Jan Kramer; Eite Drent
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2000
- Tongue
- English
- Weight
- 170 KB
- Volume
- 112
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Anfang der achtziger Jahre entdeckte man eine Klasse äuûerst wirksamer Palladiumkatalysatoren, mit denen die effiziente Synthese eines vollkommen regelmäûig alternierenden aliphatischen Polyketons (n CH 2 CH 2 n CO 3 [CH 2 CH 2 C(O)] n ) möglich war. [1±3] Bei diesen Katalysatoren handelt es sich um Pd II -Komplexe mit einem zweizähnigen Chelatliganden und zwei schwach assoziierten Anionen. Beträchtliche Aufmerksamkeit wurde der vollkommen regelmäûig alternierenden Struktur des Copolymers sowohl in experimentellen [1, 3±7] als auch in theoretischen Untersuchungen [8±10] gewidmet. Der Mechanismus für das Kettenwachstum des Copolymers besteht aus zwei aufeinander folgenden Schritten: dem migratorischen CO-Einschub in die Pd-Alkyl-Bindung der wachsenden Polymerkette und der anschlieûenden migratorischen Insertion von Ethen in die entstandene Pd-Acyl-Bindung. Es ist allgemein anerkannt, dass aus thermodynamischen Gründen keine doppelte CO-Insertion stattfindet, während der doppelte Einschub von Ethen wegen der höheren Affinität der Pd II -Zentren für CO kinetisch gehindert ist. Allerdings konzentrierten sich bisher alle experimentellen Untersuchungen zum Mechanismus auf die Copolymerisation in Lösung, während unter den tatsächlichen Bedingungen des Verfahrens (Suspension oder Gasphase) der zunächst eine aktive Stelle aufweisende Katalysator heterogenisiert wird und sich an der Oberfläche oder im Innern des Copolymers befindet.
Es gibt zwar mehrere Methoden zur Insitu-Untersuchung von Katalysatoren mit einer aktiven Stelle in Lösung, [11,12] doch fehlen Techniken, mit denen sich die Katalyse an trägergebundenen Katalysatoren
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