III. Ueber isomere Naphtole und einige Derivate derselben
✍ Scribed by Schaeffer, L.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1869
- Weight
- 746 KB
- Volume
- 152
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
279 daraii, d a k die Flussigkeit beim Schiitteln mit Aether sofort klar und der Aether sauer wird. Auf Zusatz von Eisenchlorid zu einer Losung von carbonaphtolsaurem Kalium erhiilt man eine intensiv blau gefarbte Flussigkeit ; Eisenvitriol bewirkt erst nach langerem Steheri eirie dunkel violette Farbung. Chlorbaryum erzeugt kcinen Niederschlag. W e n n man das Naphtol mit Oxalsaure und Schwefelsaure erhitzt, so treten ganz lhnliche Erscheinungen auf, wie bei analoger Behandlung des Phenols von K o l b e und S c h m i t t beobachtet wurden. Das Gemenge von 2lI2 Th. Naphtol, 1 Th. Oxalslure und 1 Th. Schwefelsaure nimmt schon in der K d t e eine schone hochrothe Farbe an. Durch langeres Erhitzen auf 140 bis 150° wandelt man dasselbe in einerr rothbraunen Lack um, d e r auf den Bruchflachen kupferartigen Glanz hat. Die Masse ist nicht krystallinisch, lost sich nicht in Wasser, schwer in kaltem Alkohol und Aether, dagegen leicht beim Erwarmen mit den letzteren Losungsrnitteln. Von alkohoiischem Anrrnoniak und Kafi wird sie bald aufgenommen : man erhalt priichtig g r u n e und blaue Losungen, deren Farbe aber unbestaridig ist und aus denen durch Saureri roserirothe Flocken gefiillt werden.
📜 SIMILAR VOLUMES
D i b r o m c h i n o l i n vom Schmelzpunkt 1080 C. (uncorr.), welches in kleinen farblosen Nadeln krystallisirt. Berechnet Gefunden Br 55.75 55.75 p c t . Auch die eingehendere Untersuchung dieser aus den beiden m-Bromchinolinen sich ableitendeli neuen Dibromchinoline habe ich soeben wieder aufne