clas ist gut so, denn ein lebendiger Strom mu8 Lehrer und Schiiler verbinden. Der Mund des gro8en Meisters ist verstummt, aber der Strom, der von ihm nusging, bleibt lcbcndig, solange noch einer seincr Schuler auf seinen Spuren wandelt. Chemisehe Technologie der Neuzeit, begriindet und in erster Au
Hundert Jahre „Liebigs Annalen der Chemie”
✍ Scribed by Richard Willstätter
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1932
- Tongue
- English
- Weight
- 584 KB
- Volume
- 45
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
A n n a l e n d e r C h e m i e haben m.it .einer Reihe von 500 Blinden, die Supplement.blinde eingerechnet, ein Jahrhundert ihres Bestehens vollendet. Ihre stiirmisch.e Jlugend 'fie1 ,in die Z.eit, als die elektrochemischduali,stische Erklarung der Stoffe von B e r z e 1 i u s sich in der organlschen Chemie ziir Radikaltheorie ,entnrickelte, und als diese von der Su.bstitutionslehre bedriingt wurde und d.er Typentheorie weichen mui3te. In eine Bliitezeit der Annalen fallt die Entdeckung der Vierwertigkeit des Kohl'enstoffs and die Erkkrung d,es Benzols durch K e k u 16. Mehr und mehr trat d a m die organiscbe Chemie .in den Vordergrmd in der Zeit unserer Klassiker, die das System der Strukturchemie vollendeten und das Gebiet der aromatisohen Verbindungen ausbauten. Spliter hat sich das Bild der chemischen Forsohung alhiihlich wieder gmandelt. Die A n n a 1 e n von heute suchen alle Zweige der Chemie zu pflegen, aber ihre groi3te Leistung der letzten Zeibpanne liegt wohl in den Grenzbereichen der organischen Clhemie, in d,en Gebieten, wo d,ie Chemie sich mit den biologischen Wissenmhaften beriihrt, um hieraus neue Quellen chem,ischer Stoff-und Reaktionslfunde zu erschlieaen. In dam Reichtm, den di,e 500 Bande stapeln, spiegelt sich vollkommen die Geschichte der Chemie, und es tritt uns daraus das Bild, der Ein.flui3 und die Eigenart. der einzeln,en schopferischen Krafte stark entgegen, d.eren Begabung und Schaffenskraft fur die Entwicklung anserer Wissenschaft bestim:mend war. Die , , A n n a l e n d e r P h a r , m a c . i e " , hemusgegeben von R. B r a n d e s , Ph. L. G e i g e r und J. L i e b i g , begannen im Jahre 1832 bei Meyer in
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ober die Einwirkung des Ozons auf organische Verbindungen; von C. Harries. [ V i e r t e z u s amm en f a s s en d e A b h an dlung.] [AUB dem Chemischen Institut der Universitat Kiel.] (Eingelaufen am 12. April 1915.) Meine bisherigen Untersuchungen ' ) iiber die Einwirkung des Ozons auf organische