Harnsäure-glykol
✍ Scribed by Biltz, Heinrich ;Heyn, Myron
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1912
- Weight
- 303 KB
- Volume
- 45
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Harnsaurcglykol-1.9-disilbersalz'). 0.3105 g Sbst.: 0.1286 g Ag.
CsI140sN4-4g2. Ber. Ag 51.9. Gef. -4g 41.4. \Vie die Analyse zeigt, enthilt das Priparat eine reichliche Beimengung YOU Monosilbcrsale oder von Harnsaureglykol. DaB in ihm jedoch vorwiegend das Harnsiiweglykol-1.9-disilbersalz enthaltcn sein muO, zeigt die Umsetzung mit Jodmethyl, dic unter Zusatz von etwas Silberoxyd im Rohro bei anniihernd 1000 darchgefiihrt w i d e . Dnrch Auszichen mit Wasser konnte 0.07 g I s o a p o k a f f e i n ails 1 g Silbcrsalz erhalten werden.
ZusanimenFassend ist uber die Bildung der Silbersalze zu sagen, da13 unter den gewlhlten Hedingungen zwei, aber auch nicht mehr nls zwei Silberntome in die Molekel des HarnsHureglykols eintreten. Siimtliche Imidwasseratoffe kounen so durch Silber ersetzt werden ; berorzugt wird Stellung 1 und 9, und wenn 9 besetzt ist, 3.
Cheniische Cnirersitiitslaboratorieu Kiel und Breslau. 216. Heinrich B i l t z und M y r o n Heyn: Harnaliure-glykol. (Eingegangen am 21. Mai 1912.) %u den Stolien tler IlarnsLure-Gruppe, YOU deren Konstitution m a n uocli gar nichts \veil$ gehijrt die A l l u r a n s a u r e , die E. M u lder') in1 Jnhre 1573 dargestellt und iinteraucht hat. E r erhielt sie beim Eiudunaten eiuer wiiBrigen Losung von Alloxan und Harnstoff im Exsiccator. Da bei der Einwirkung substituierter Harnstoffe auf .4lloxan aber HarnaHureglykole3) entstehen, lag die Vermutung nahe, daB in M u l d e r s Alluransiiure d a s G l y k o l d e r H a r n s i u r e s e l b s t rorlag. N H . co NH.CO Deshalb wurde schon vor Lingerer Zeit eine Neuuntersuchung der Allurnuslore geplnnt; sie scheiterte aber dnran, da13 es nicht gelang, deli Stoff nach der Mulderschen Vorechrift zu gewinnen; stets krystallisierte nu3 der Losuog beini Stehen im Exsiccator iiber Schwefelsauregleichgultig ob bei .ltiiiosph5rendruck oiler bei I) E. N u l t l e r , C. 6, 1013 [1873], hat von der Allursnsaurc, die, wie in tler folgenden Albeit. gczeigt wirtl, niit Ilarnsaureglykol identisch ist, unter Vermendung eines 1101s Silbcrnitrat cin hfonosilbersalz erhalten, das nach seiner .Inalyse mit 'I? hlol. Krystallansser krystallisicrt.
: ) H. Biltz, B. 43, 1511 [I9101 2) E. M u l d e r , B. (i, 1012 [18i3].
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Operationen wahrscheiolich lange gedauert, und es kann linter drln EinIlu13 der Schwefelsaure aus Alkohol und Galaktose oder eioeii) galaktosehaltigen Polysacchsrid, z. B. der T,upeose, die i i i den Lupineri eothalten ist, &hyl-galsktosid gebildet worden seio. Hernerkenswert ist, daB R i t t h a u