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Handbook of Lipid Research. Volume 2: The Fat-Soluble Vitamins. Herausgegeben von D. J. Hanahan (Gesamtausgabe) bzw. H. F. De Luca (Einzelausgabe). 287 Seiten, zahlreiche Tab. und Abb. Plenum Press, New York und London 1978. Preis 33,- $

โœ Scribed by Mieth, G.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1979
Tongue
English
Weight
100 KB
Volume
23
Category
Article
ISSN
0027-769X

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โœฆ Synopsis


Kurznachrichten 475 der toxikologischen Beurteilung aus toxikologischer und ernlhrungswissenschaftlicher Sicht dargestellt. Natiirlich in der Nahrung vorkommende toxische Substanzen behandelt J . C. SOMOGYI. Schwerpunkt sind dabei neurotoxisch wirkende Verbindungen sowie Substanzen mit Antithiaminwirkung (Antivitamine, Zimtsaurederivate, Hydroxybenzole, Kaffeeinhaltsstoffe). Mit dem Stoffwechsel von Arzneimitteln und anderen Fremdstoffen durch die intestinale Mikroflora befaat sich R. S. SMITH. Eine Zusammenstellung von metabolischen Grundreaktionen, unter denen die metabolische Giftung von Fremdstoffen eine besondere Rolle spielt, gibt P. LECHAT. D. V. PARKE unterstreicht die groBe Bedeutung des Ernahrungsstatus und der Enzyminduktion bei toxikologischen Untersuchungen. Diskutiert werden auBerdem pharmakologische Wirkungen natiirlicher Nahrungsbestandteile (N. SAPEIKA) und der EinfluB der Ernahrung auf toxische intrazellulare Schaden (A. E. M. MCLEAN), P. M. NEWBERNE u. a. veranschaulichen Wechselwirkungen von Fremdstoffen (u. a. Arzneimittel, Toxine, Pestizide) und Nahrungsbestandteilen (u. a. Vitamine, Spurenelemente). Besonders beriicksichtigt werden die Folgen von Enzymbeeinflussungen und die Karzinogenitat therapeutischer Agenzien. Akute und chronische Effekte des Aflaxtoxins BI sowie sich aus seinen metabolischen Veranderungen ableitende Probleme stellt R. C. GARNER dar.

Die Vortrage (mit ca. 650 Literaturzitaten) belegen sehr deutlich den groDen, nicht vernachlZssigbaren EinfluD der Nahrungszusammensetzung auf toxische Wirkungen. Einerseits wird hiermit eine Ursache von beachtlichen Differenzen, toxikologischer oder metabolischer Untersuchungsergebnisse aufgezeigt, andererseits wird nachgewiesen, daD Toxikologen und Ernahrungswissenschaftler enger zusammenarbeiten mussen. In der Einleitung prigt R. J. JACQUOT hierzu den Begriff ,,metabolic toxicology", der diese Integration am besten verdeutlicht. R. M. MACHOLZ


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