Grenzen naturwissenschaftlicher Erkenntnis
β Scribed by Prof. Dr. Walther Gerlach
- Book ID
- 102719591
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1938
- Tongue
- English
- Weight
- 1006 KB
- Volume
- 51
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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β¦ Synopsis
us der vielfachen Erorterung grundsiitzlicher und spezi-A eller Fragen der naturwissenschaftlichen Forschung ersehen wir, daB diese heute wie zu den Zeiten des Physikers clalilei, des Mediziners V d i w in den Bereid weltanschaulicher Betrachtung gezogen ist. Das nimmt nicht wunder; denn sie ist ja verantwortlich fiir die Entwicklung unserer Kenntnis um die Natur und der die Lebensfiihrung urngestaltenden Technik. Sie ist aber nicht verantwortlich ftir Folgerungen, die von Unwissenden oder Unverantwortlichen gezogen werden auf Gebiete, die aderhalb des Behandlungsbereichs der Naturforschung liegen und damit auch aderhalb der Naturgesetze. Denn unter ,,Naturgesetz" verstehen wir nicbt ein in der Natur henschendes Gesetz, sondern eine GesetzaUigkeit, mit welcher wir eine moglichst grok Anzahl heterogener Erscheinungen in einheitlicher und moglichst einfacher Form in quantitative Verbindung, in das kausale Verhiiltnis von Ursache ttnd Wirkung bringen. Diese Aufgabe, die wir als naturwissenschaftliche Synthese bezeichnen m w t e n , verlangt eine strenge P M n g der Grenzen der Naturforschung, und zwar in zweierlei Beziehung : 1. ist zu fragen, wie weit eine experimentelle naturwissenschaftliche Analyse gefiihrt werden kann, bis zu welchen Crenzen im Kleinen wie im G r o k . Denn nur auf Darstelluug der Beugung *) Vortrag im Verein Deutacher Chemiker, Cauverein Hesoen-Nassau. ant 17.YHn 1938. l) Efne andere Aufgabe dcs Instruments ist die quantitative Mmung.
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