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Glucoside und β-1,3,4,6-Tetraacetyl-glucose aus Triacetyl-glucosan-αβ

✍ Scribed by E. Hardegger; J. De Pascual


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1948
Tongue
German
Weight
352 KB
Volume
31
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


281 Mischproben. Mit dem Phenylsemicarbazon des s,ynthetischeri cc-Irons vom Smp. 166-167" tritt eine starke Erniedrigung des Schmelzpunktes ein (Mischschmelzpunkt ca. 155"). Mit dcm Phenylsemicarbazon vom Smp. 161-162u aus Praparat 11 (/%Iron aus y-Iron durch Isomerisieren mit Alkali etc.) tritt dagegen lreine Erniedrigung ein (Mischsrnp. 162-164"). Die Analysen wurden in unserer mikroanalytischen Abteilung von Hm. W . Manser ausgef iihrt . Organisch-chernisches Laboratorium der Eidg. Technischen Hochschule, Zurich. 47. Glueoside und /3-1,3,4,6-Tetraaeetyl-glueose aus Triacetyl-glucosan-a(l ,2)/?(1,5) von E. Hardegger und J. de Paseual. (22. XJI. 47.) Nerh P. Brigl') und W . J . Hickinbottom z, addiert Triacetylglucosan-a(1,2)/3(1, 5 ) 3 ) (I) primare und sekundare &4lkohole mit ausscrordentlicher Leichtigkeit. Die Reaktionsprodukte werden als sterisch einheitliche /?-Glucoside beschrieben. Die Umsetzung von Carbinol mit I verlauft praktisch yuantitativ und ist, z. B. mit einem Uberschuss an Methanol bzw. Athanol, bei Zimmertemperatur nach wenigen Xtunden beendet. Mit hoheren primaren, bzw. sekundiiren Alkoholen (Benzylalkohol, Isopropanol, Menthol) ist zur Erzielung guter Ausbeuten an Glueosid mehrstundiges Erwarmen mit I notig j Xebenprodukte wurden in der Glucosid-Synthese nie beobachtet. Von Interesse ist die Feststellung Hick'nbottoms (1. c.), dass die Addition von Phenol an I zu reinem a-Phenol-glucosid fuhrt. Diese ebenso elegante wie saubere Methode zur Herstellung von Glucosiden nach BrigZ hat bisher wcnig Beachtung gefunden4), wohl infolge der etwas heiklen Herstellung von I. Da uns eine grossere Menge Brigl-Anhydrid zur Verfugung stand, war es naheliegend, im Zusammenhang mit Arbeiten, uber die demnachst berichtet werden 8011, die Glucosid-Synthese nach BrigZ erneut aufzugreifen und auf allgemeine Anwendbarkeit zu prufen. Dic Umsetzung von I mit Isopropanol, bzw. Benzylalkohol fiihrte uns zum krystallisierten, bisher noch unbekannten Isopropyl-, hzw. Renzyl-/?,d-glucosid-3,4,6-triacetat (11, III)5). I ) %. physiol. Ch. 122, 2445 (1922). L j Soc. 1928, 3140. $) I uird auch als Rrigl-Anhydrid bezcichnet. I) Vgl. P. Brigl und R. Schinle, B. 62, 1717 (1929). 5 ) Von Hickinhottom (1. c.) als Tetraacetyl-glucoside (IV, V) isoliert.


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I n vorausgehenden Abhandlungen dieser Reihe 2, 3, 4, wurde uber die 1-Azido-und 1-Aminoderivate acetylierter Aldomonosen und Aldobiosen berichtet. 1 -Azidoacetozucker (Azidosen) entstehen durch Umsatz der Acetohalogenosen mit Natrium-bzw. Silberazid in organischen Medien. Der Austausch des Halogens