Gaschromatographische Untersuchung der Geruchs- und Geschmacksstoffe von Sekt
✍ Scribed by Edelényi, M. ;Tóth, Á. ;Szabó, M. T.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1976
- Tongue
- English
- Weight
- 421 KB
- Volume
- 20
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Abstract
Es wurden ein Grundwein, 2 Rohsekte aus verschiedenen Herstellungsphasen des Tankgärverfahrens (während der Zweitgärung und nach Beendigung derselben) sowie 3 Rohsekte nach dem Flaschengärverfahren ein halbes Jahr, ein Jahr und anderthalb Jahre nach dem Tirage‐Verschluß auf ihre Geruchs‐ und Geschmacksstoffe untersucht. Die Proben wurden mit Äther/Pentan (2:1) extrahiert und gaschromatographisch analysiert. Hierbei wurden 21 Komponenten nachgewiesen und darunter 9 eindeutig identifiziert (i‐Propanol, n‐Propanol, i‐Butanol, n‐Butanol, i‐Pentanol, Heptanal, n‐Hexanal, n‐Heptanol, i‐Oktanol). Die Zusammensetzung der Geruchs‐ und Geschmacksstoffe des Grundweines und des Rohsektes in der Hauptgärphase des Tankgärverfahrens zeigten qualitativ und quantitativ größere Abweichungen. Diese Erscheinung ist in erster Linie auf die Gärtätigkeit der Hefen zurückzuführen. Dagegen stimmten die Geruchs‐ und Geschmacksstoffe des Grundweines mit denen des endvergorenen Rohsektes im Tankgärverfahren in ihrer Qualität überein. Daraus wird abgeleitet, daß während der zweiten Gärung neue Komponenten in größeren Mengen nicht mehr gebildet werden. Andererseits treten bereits im Grundwein vorhandene Geruchs‐ und Geschmacksstoffe durch die mengenmäßige Zunahme bestimmter Bouquetkomponenten stärker in den Vordergrund.
Vergleicht man die 3 Proben aus dem Flaschengärverfahren, so stellt man trotz geringfügigerer Veränderungen eine eindeutige Entwicklungstendenz fest. Während des Reifungsprozesses sinkt der Gehalt an i‐Pentanol und einer noch nicht identifizierten Komponente, während derjenige an i‐Butanol, i‐Propanol, Heptanal und einer nicht identifizierten Komponente in starkem Maße zunimmt.
Es wird festgestellt, daß sich Unterschiede im Verfahren in erster Linie im Verhältnis der Komponenten zueinander bemerkbar machten. Die Bouquetkomponenten waren in beiden Verfahren annähernd die gleichen.
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