Eingegangen am 22. Marz 1965 2-Benzyliden-4-phenyl-2H-oxazolon-(5) (1 d) reagiert mit Phenylmagnesiumbromid zum Oxazolon 3. Mit Methyl-und Benzylmagnesiumhalogeniden erhalt man aus 1 d die Amide 5ab. Alkalische Hydrolyse von 3 liefert die Saure 4, deren Struktur durch unabhiingige Synthese bewiesen
Friedel-Crafts-Reaktion von 2-Methylfuran mit gesättigten und α,β-ungesättigten Säureanhydriden
✍ Scribed by Scholz, Stefan ;Marschall-Weyerstahl, Helga ;Weyerstahl, Peter
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1985
- Tongue
- English
- Weight
- 903 KB
- Volume
- 1985
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-3440
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✦ Synopsis
Eingegangen am 1. Februar 1985 2-Methylfuran (5) reagiert mit den gesattigten Saureanhydriden 16-26 in Gegenwart von SnC& einheitlich zu den 2-Acyl-5-methylfuranen 37 -47. Die ungesattigten Anhydride 27-32 ergeben dagegen Gemische, die nur im Falle von Seneciosaureanhydrid (29) auch das betreffende Primarprodukt 48 enthalten. Folgereaktionen fiihren zu den Additionsprodukten 55 (aus 27) und 56 (aus 29) sowie deren (E,Z)-Enol-Ester-Gemischen 57-62, die teilweise getrennt und zugeordnet werden konnten. -Die olfaktorischen Eigenschaften von 2, 37-48, 50, 52 und 53 wurden untersucht.
Friedel-Crafts Reaction of %Methylfuran with Saturated and a,bUnsaturated Acid Anhydrides 2-Methylfuran (5) reacts with the saturated acid anhydrides 16-26 in the presence of SnCI4 to give the 2-acyl-5-methylfurans 37-47 selectively. The unsaturated anhydrides 27-32, however, yield mixtures which only in the case of senecioic acid anhydride (29) contain the respective primary product 48. Subsequent reactions lead to the addition products 55 (from 27) and 56 (from 29), and to (E,Z)-mixtures of their enol cstcs 57-62 which could partially be separated and assigned. -The olfactory properties of 2, 37-48, 50, 52, and 53 were investigated.
Elsholtzion (1) und Naginataketon (2) sind Hauptbestandteile der atherischen o l e von Elsholtzia oldhami und Perilla frutescens 'I. Es existieren inzwischen einige Synthesen fur diese olfaktorisch interessanten Ketoneib-''j2), die jedoch samtlich relativ umstandlich sind, iiber mehrere Stufen verlaufen oder teure Ausgangsmaterialien benotigen. Das wird verstandlich, wenn man das Substitutionsmuster am Furan betrachtet. So fuhrt m a r die als einfache Synthesemethode naheliegende Friedel-Crafts-Acylier~ng~) bei Furan (4) selbst in uber 99.9% Regioselektivitat zum 2-Acyl-Derivat 4', mit 3-Methylfuran (3) jedoch, das selbst erst mehrstufig hergestellt werden muB5), wird ein Produktgemisch (etwa 2: 1) durch 2-bzw. 5-Acyl-Angriff erhalten ' I. Angaben fruherer Autoren ' I, daB bei der Umsetzung von 3 rnit lsovaleriansaureanhydrid (21) nur 1 entstehen soll, erscheinen wenig glaubwurdig. Die gleichen Autoren beschreiben auch eine analoge Synthese von 2 aus 3, Seneciosaurechlorid (34) und Diethylether-Bortrifluorid '), die spater von Buchi" nicht reproduziert werden konnte. Reaktion von 2-Methylfuran (5) mit den gesattigten Saureanhydriden 16 -26 Im Rahmen von Untersuchungen uber die Beziehung von chemischer Struktur und Geruch wollten wir Acylfurane mit moglichst geringer Abweichung vom na-
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