Fortschrittsberichte
โ Scribed by Baltes, J.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1951
- Weight
- 270 KB
- Volume
- 53
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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โฆ Synopsis
IcZmrieI berichtete iiber verschiedene analy- tische Probleme, die sich auf deni Gebiet der kopolymerisierten Ole ergeben, und gab Analysen-Vorschriften fur styrolisierte Ole und Styrol-Alkydharze. Folgende Gesichtspunkte sind hesonders beriicksichtigt: 1 , die analytische Identifizierung und quantitative Bestim-Z. Probe auf Reinheit IIZW. Anwesenheit von andercn Stoffen. 3 Strukturaufklarung und Trennung von Gemisrhen ver-Die analytische Identifizierung van styrolisierten Olen und Styrol-Alkydharzen hietet keine groBen Schwierigkeiten. Ihre Gegenwart verrat sich durch die niedrigc Verseifungszahl dernrtiger Produkte. Bei deren Verseifung mit alkoholisrher Kalih u g e scheidet sich ein harzartiger. alkohol-unliislicher Niederschlag ab, eine Eigenschaft, die bei keinem anderen Bindemittel m f (Jlbasis beoharhtet wird. Dieser Niederschlag kann leicht van kristallinen Fallungen, die sich bei Gegenwart van Phthalsiure sowie anderen Dicarbonsauren und gewisseri Hydroxyfettsauren bilden. unterschieden werden. Auch der direkte Nachweis van mononiereiii Styrol fiihrt zum Ziele. wenn man eine geringe Menge der zu priifenden Suhstanz nach Entfernung eventuell vorhandener Lijsungsmittel im Reagenzglas erhitzt. Aus den Kopolymerisaten spaltet sich dabei monomeres Styrol ab, das nach Isolierung als Dibromid (Schmp. 74.50) leicht identifiziert werden kann. Weiter bildet sich heim Erhitzen solcher a l e mit alkalischem Kaliumpermanganat Benzoesaurc, eine Reaktion. die ebenfalls zum Nachweis herangezogen werden kann.
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M o 1 i v e zuriickzufiihren. Diese einseitige Auffassung kann aber nicht unwidersprochen bleiben. Die Sucht, Probleme aus einer einheitlichen Perspektive heraus zu registrieren und zu schematisieren, fiihrt allzu leicht zu primitiven Vereinfachungen. Es ist kein Kunststuck, unter psycho-analytische
8e l a o s t e a r i n. (Glyzerid des 8-Elaostearinsauredirhodanids). P-Elaostearin wurde in iiblicher Weise aus einer Liisung von Holzol in Petrolather, mit einem Kornchen Jod versetzf, im Sonnenlicht gewonnen. Zur Reinigung kristallisierte man es ofters aus Azeton um. Nur frisch bereitete Produkt