Fenitrothionrückstände auf Obst und Gemüse
✍ Scribed by Černá, V. ;Beneš, V.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1972
- Tongue
- English
- Weight
- 464 KB
- Volume
- 16
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Fenitrothionruckstande auf Obst und Gemuse
V. CERNA und V. BENES DK 632.95.028 Pestizid-Rtickstande, Gemtise, Obst Spektrophotometrie Es wurden die Rtickstande des tschechoslowakischen Praparates Metation E-50 (Wirkstoff Fenitrothion) nach Applikation auf Salat, Apfeln und Waumen studiert. Zur Bestimmung wird die spektrophotometrische Methode angewendet, bei Salat aul3erdem noch die auf dem Prinzip der Cholinesterasehemmung beruhende Methode. Eine Steigerung der Empfindlichkeit der enzymatischen Methode wurde durch Oxydation des Fenitrothion mit einem Gemisch von Wasserstoffperoxid und Eisessig erzielt. Nach einmaligem Spritzen rnit einer o,zyoigen Losung sanken die Rtickstande bei Salat unter Glas innerhalb 20 Tagen. bei Pflaumen in 23 Tagen und bei Apfeln in 12,5 Tagen auf 0.5 ppm. AuDer den Fenitrothionrtickstanden wurde auch das 3-Methyl-4-nitrophenol bestimmt, dessen Gehalt maximal 10% der Fenitrothionriickstande ausmachte. Metation ist ein Organophosphorinsektizid tschechoslowakischer Produktion mit dem Wirkstaff Fenitrothion : -O,~Dimethyl-~(~-meUlyl-~-nitrophenyl)thionophosphat. Von auslandischen Praparaten enthalt den gleichen Wirkstoff das deutsche Handelspraparat Folithion und das japanische Sumithion. Fenitrothion, das in der CSSR [I] erstmals synthetisiert wurde, ist ein Insektizid rnit einem breiten Wirkungsspektrum. Im Vergleich mit dern chemisch anlichen Methylparathion ist die akute Toxizitat von Fenitrothion bedeutend niedriger. I n der CSSR ist eine Toleranz ftir Obst und Gemtise von 0.5 ppm festgelegt [2, 31. Ftir die Bestimmung von Fenitrothionriickstanden sind spektrophotometrische Methoden ausgearbeitet worden, die auf dem gleichen Prinzip beruhen wie die ftir die Bestimmung von Parathion. KovAE: [4] hydrolysierte Fenitrothion mit Natriumhydroxid unter Zusatz von Wasserstoffperoxid und hat die Intensitat der Gelbfarbung des gebildeten p-Nitro-m-kresols gemessen. Auf ahnliche Weise bestimmte MIYAMOTO [5] die Rtickstande in Bananen. Japanische Autoren [6] und HORLER [7] bestimmten Fenitrothion nach Reduktion der Nitrogruppe zum Amin, das sie diazotierten und mit N-( I-naphthy1)-athylendiamin kuppelten. I m Vergleich zu Parathion verlauft jedoch das Kuppeln langsamer, und es sind daher ein langerer Zeitaufwand und hohere Temperaturen notwendig. DAWSON [8] verwendete die gaschromatographische Methode zur Bestimmung von Riickstanden in Kakaobohnen, HORLER [7] ftir Rtickstande in Gerste. Beide arbeiteten rnit Celitsaulen, die entweder mit 2,5% Silikon Elastomer E-301 und 0,25% Epikote 1001 oder mit 3% Apiezon L und 0,3% Epikote 1001 impragniert waren. MOLLHOFF [g] trennte Rtickstande vom
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