E(SiMe3)4+ (E=P, As): persilylierte Phosphonium- und Arsoniumionen
✍ Scribed by Matthias Driess; Rainer Barmeyer; Christian Monsé; Klaus Merz
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2001
- Tongue
- English
- Weight
- 97 KB
- Volume
- 113
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Professor Bob West gewidmet
Durch Verstärkung oder gar Umpolung der Bindungspolarität in isoelektronischen Verbindungen kann bekanntlich das Synthesepotential einer funktionellen Gruppe stark erweitert werden. In diesem Zusammenhang beschäftigen wir uns mit der Existenz von metallorganisch substituierten Kationen der Die Chemie der Stannide im festen Zustand ist vielfältig und reicht von kovalenten Verbindungen mit diskreten Zintl-Ionen bis hin zu intermetallischen Phasen, die durch delokalisierte Bindungen und metallartiges Verhalten gekennzeichnet sind. [24] In einigen dieser Stoffe werden sechsgliedrige Ringe gefunden, z. B. im Li 5 NaSn 4 (gewellte Sechsringe in der Sesselkonformation), [25] BaSn 5 (planare Sechsringe) [26] und im a-Zinn selbst. Jede dieser Strukturen leitet sich von ausgedehnten graphit-oder diamantähnlichen Strukturen ab und enthält keine isolierten Zintl-Ionen. Andere Verbindungen dagegen enthalten isolierte Zintl-Ionen, z. B. das Sn 2 6À -Ion in BaMg 2 Sn 2 mit einer an Ethan oder ein Dihalogen erinnernden Struktur sowie einer kurzen Sn-Sn-Bindung (2.87 ). [27] Die Zahl der bekannten aus Lösungen gewonnenen zinnhaltigen Zintl-Ionen ist gering, und die Aussichten, neue herzustellen, sind durch die offenkundige Stabilität der E 9 3/4À -Cluster sowie ihrer Derivate begrenzt. Dennoch dürften beim Einsatz geeigneter Übergangsmetall-Bausteine auch noch andere metallstabilisierte Zintl-Ionen über Clusterabbaureaktionen und interne Elektronenübertragung zugänglich sein.
Alle Reaktionen wurden in einem Handschuhkasten (Vacuum Atmospheres Company) in einer Stickstoffatmosphäre durchgeführt. Im Gefäû 1 wurden K 4 Sn 9 (50.0 mg, 0.041 mmol) und 2,2,2-crypt (46 mg, 0.12 mmol) in Ethylendiamin (ca. 3 mL) gelöst. Im Gefäû 2 vermischte man Nb(h-C 6 H 5 Me) 2 (11.3 mg, 0.041 mmol) in Toluol (ca. 1 mL) zu einer sich rot färbenden Lösung. Den Inhalt von Gefäû 2 gab man in Gefäû 1, rührte das nunmehr grün-braune Gemisch 12 h und filtrierte es durch eine dicht mit Glaswolle gestopfte Pipette. Nach einer Woche bildeten sich dunkelbraune Kristalle im Kolben (Ausbeute: 12 mg, 15 %). Durch die 1 H-und 13
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