Erste Untersuchungen zur Biosynthese von Ameisenspurpheromonen
✍ Scribed by Prof. Dr. Hans Jürgen Bestmann; Dr. Elke Übler; Prof. Dr. Bert Hölldobler
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1997
- Tongue
- English
- Weight
- 441 KB
- Volume
- 109
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
ZUSCHRIFTEN silylium-Ion (das durch das Losungsmittel Benzol koordiniert wird[21) wurden ein starkes Signal bei 6 = 225.5 und mehrere weitere Signale bei 6 z 50 erhalten. Diese liegen in dem Bereich, in dem auch Signale eines Additionsproduktes aus dem Triethylsilylium-Ion und dem entstandenen Alken erwartet werden.['] Als drittes Elektrophil wahlten wir das Diphenyl[ (triethylsilyl)methyl]methylium-Ion, Et,SiCH,C+Ph,, ein neues b-Silylcarbokation, dessen Synthese kiirzlich gelang.['] Tatsachlich wies das 29Si-NMR-Spektrum des Produktes der Reaktion dieses Elektrophils rnit Allyltrimesitylsilan nur ein Signal bei 6 = 225.5 auf, und die 'H-und I3C-NMR-Spektren zeigten nur die erwarteten Signale. Die Reaktionen wurden bei Raumtemperatur durchgefiihrt ; das erhaltene Trimesitylsilylium-Ion ist mehrere Wochen stabil. Um herauszufinden, ob Losungsmittelmolekiile das Trimesitylsilylium-Ion koordinieren, untersuchten wir die Lage des "Si-NMR-Signals in Gemischen aus Arenen. Die chemischen Verschiebungen des Triethylsilylium-Ions hangt unseren Untersuchungen zufolge vom Losungsmittel ab: 6 = 92.3 in C,D, und 81.8 in C,D,CD,.[21 Im Unterschied hierzu betragen die Verschiebungen des Trimesitylsilylium-Ions in C,D,, in C,D,/ C,HSCH, (1/3) und in C,D,/p-(D,C),C,D, (l/l) 6 = 225.5, 225.7 bzw. 225. 6. Die aromatischen Losungsmittel sind also nicht in der Lage, in die Koordinationssphare des Kations einzudringen, wahrscheinlich wegen sterischer Hinderung. Starkere und kleinere Nucleophile konnen dies aber, wie anhand der "Si-NMR-Signallagen in C,D,/CH,CN (1/3) und in C,D,/ Et,N (l/l) deutlich wird: 6 = 37.0 bzw. 47.1. Diese kleinen Stickstoffnucleophile konnen an den ortho-Methylgruppen vorbei an das Siliciumzentrum gelangen. Moglicherweise finden aber auch Elektroneniibertragungen statt. Um sicherzustellen, daI3 die einzelnen Gruppen des Trimesitylsilylium-Ions intakt waren, setzten wir es mit Tributylzinnhydrid um. Die schwachere Sn-H-Bindung sollte zugunsten der starkeren Si-H-Bindung gespalten werden. Das ausschlieBlich entstandene Produkt war tatsachlich Trimesitylsilan. Die 29Si-NMR-Signallagen von Triarylsilylium-Ionen konnten bislang nicht berechnet werden. Olah und Field"'] schatzten die chemische Verschiebung von Ph,Si+ durch Vergleich von Kohlenstoff-und Siliciumverbindungen mit gleicher Struktur und Korrelation der I3C-bzw. "Si-NMR-Verschiebungen auf 6 = 100-150. Die chemische Verschiebung fur Me,Si+ wurde nach dieser Methode allerdings um A6 z 100 unterschatzt. Nimmt man eine ahnliche Unterschatzung fur Triarylsilylium-Ionen an, so sollte sich fur das Trimesitylsilylium-Ion eine chemische Verschiebung in der Nahe des gemessenen Wertes von 6 = 225.5 ergeben.'"]
Zwar konnen wir eine merkliche Koordination durch Solvensmolekiile ausschlieflen, doch konnte es sein, daI3 das TPFPB--Ion geringfiigig rnit dem Siliciumzentrum wechselwirkt. Der gemessenen chemischen Verschiebung zufolge liegt aber ein nahezu freies, dreifach koordiniertes Silylium-Ion vor.
📜 SIMILAR VOLUMES
isotyp und in einigen Richtungen stark fehlgeordnet; ( 3 ) ist nach Einkristallaufnahmen moglicherweise hexagonal mit a = 9,23 und c = n:d9,55 A, wobei die GroBe von n ungewi13 ist. Versuche zur Darstellung einer zu (2) analogen Bromverbindung schlugen fehl.
Untersuchungen zur Biosynthese dee Harmins\*) E&lle/saele Ane dem Inatitut fiir Bioohemie der WenZen der Denteohea Akade.de der Whnsahaften, (Eingegmgen em 27. November 1987) The bioqmthesia of harmine in Peganum harmela hae been etndied wing labelled oomponnda. With the emmptkm of the w boxyl p u p
Im vergangenen Jahrzehnt hat es einen Aufschwung bei der Entdeckung biologisch aktiver Naturstoffe aus Meeresschwämmen gegeben. [1] Anders als bei Landpflanzen und mikrobiellen Systemen ist über die Biosynthese von Schwammmetaboliten nur wenig bekannt. [2] Eine Gruppe cytotoxischer Schwammetaboliten