Erfahrungen mit zwei hochlegierten, hochkorrosionsbeständigen Stählen in der chemischen Industrie
✍ Scribed by J.-C. Carlén; B. Kvarnbäck
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1974
- Tongue
- German
- Weight
- 877 KB
- Volume
- 25
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
Die Stähle SANDVIK 2RK65 und 2RE69, die im Aufsatz beschrieben werden, sind voll‐ austenitisch und haben die folgenden Richtanalysen:
2RK65 = Stahl A ≤0,020 C, 19,5 Cr, 25 Ni, 4,5 Mo, 1,5 CU
2RE49 = Stahl B ≤0,020 C, 25 Cr, 22 Ni, 2,1 Mo, 0,12 N
Stahl A hat die für austenitische Stähle normalen mechanischen Eigenschaften. Durch Stickstoffzusatz besitzt Stahl B eine etwas höhere Festigkeit.
Neben sehr guter Beständigkeit in nicht oxydierenden Säuren, wie Schwefelsäure und Phosphoräure, sowie in allen organischen Säuren, besitzt Stahl A eine ausgezeichnete Lochkorrosionsbeständigkeit und eine gute Spannungsrikorrosionsbeständigkeit. Für Stahl A als Rohrwerkstoff gibt es eine Reihe von Anwendungsbeispielen und Betriebserfahrungen vom Einsatz in hochkorrosiven Milieus in Chemieanlagen. Einige von diesen Erfahrungen werden beschrieben.
Stahl B ist ein neuer Stahl, der bisher zum größten Teil als Stripperrohre in Harnstoffanlagen eingesetzt wurde. Stahl B zeichnet sich durch hervorragende Beständigkeit in oxydierenden sauren Lösungen, auch in Gegenwart von Chloriden, aus.
Die beiden Qualitäten bieten ‐wie auch die austenitischen Standardwerkstoffe ‐ keine Schwierigkeiten bei der Verarbeitung im Apparatebau.
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