Erdöl-Emulsionen — Eigenschaften, Stabilität und Spaltung
✍ Scribed by Prof. Dr. Hans-Joachim Neumann; Dr.-Ing. Barbara Paczyńska-Lahme
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1981
- Tongue
- German
- Weight
- 790 KB
- Volume
- 53
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
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✦ Synopsis
Abstract
Erdöl kommt immer zusammen mit Salzwasser vor und wird sehr häufig als Wasser‐in‐Öl‐Emulsion gefördert. Es sind Emulsionen mit mehr als 90% Wasser bekannt. Sie sind oft außerordentlich beständig. Die Viskosität der Emulsionen steigt überproportional mit dem Wassergehalt an und ist regelmäßig wesentlich höher als die nach der Einsteinschen Beziehung berechnete Viskosität. Die Erdöl‐Emulsionen sind durch Adsorption der in den Erdölen kolloidal dispergierten Asphaltene und Erdöl‐Harze stabilisiert. Diese bilden an den Wasser/Öl‐Grenzflächen mechanisch stabile Filme aus. Die Filme enthalten verschiedene anionaktive, kationaktive und amphotere Stoffe, die im Erdöl zu kolloidalen Micellen assoziiert vorliegen, und die aufgrund ihrer Grenzflächenaktivität an den Öl/Wasser‐Grenzflächen adsorbiert werden. Die Adsorptionsfilme sind von der Ölphase benetzt. Die Emulsionen sind koaleszenzstabil, nicht aber flockungsstabil. Emulsionsspalter verdrängen die Stabilisatoren von der Grenzfläche oder verändern ihre Benetzbarkeit.
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