Diese in der Metaphyse langer R6hrenknochen gelegenen Herde stellen eine wohlumschriebene Einheit dar und sind yon den Markfibromen einerseits und yon Varianten tumorSser oder entzfindlicher Erkrankungen andererseits unterscheidbar. Kliniseh sind die Befunde g~nzlich uncharakteristisch. Die fiberwie
Enchondrome bei Kindern und Jugendlichen
β Scribed by H. P. Vittali
- Publisher
- Springer
- Year
- 1960
- Tongue
- English
- Weight
- 989 KB
- Volume
- 52
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-3916
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β¦ Synopsis
A. Solit~re Enehondrome (ECH)
Die ECH sind als echte Knorpelgeschwfilste nahe verwandt zu den Osteochondromen, mit denen sic pathogenetische und rSntgenologisehe ~bereinstimmungen verbinden. Es ist aber nach JAFF~ U. LICHTENSTEIN, im Gegensatz zu JA~sn~, COLEY u. a. unzweckmΒ£~ig, diese beide~ Tumoren als Einheit aufzufassen, zumal es sich u. E. auch aus rein klinischer Sicht empfiehlt, sie auf Grund der sich aus Sitz, Aussehen und Eigenschaften ergebenden andersartigen differentialdiagnostischen und therapeutischen Probleme abzugrenzen.
Klinik
Nur in seltenen Fallen maehen die ECH Besehwerden. Meist sind es dann leichte Sehmerzen uneharakteristiseher Art. An den Fingern ffihrt haufig eine Auftreibung zu ihrer Entdeekung. ECH anderer Lokalisation sind bei Kindern selten und weisen, oft verbunden mit Deformierung, auf die generalisierte Form bin. Die Anamnese ist meist von langer Dauer. Nicht selten stand bei unseren F~tllen elm Trauma am Beginn der Beschwerden, jedoeh konnte hie mit ausreichender Wahrscheinhehkeit eine Gewalteinwirkung ffir die Entstehung eines ECH verantwortlich gemacht warden.
Die Haut fiber den ECH ist meist unveri~ndert, nur bei groBen Tumoren kann sie atrophisch oder uleeriert sein. Letzteres ffihrt dann --wir haben das allerdings nur bei Erwaehsenen erlebt --gelegentlieh zur Verjauchung des Chondroms. Haut und Weichteile fiber der Gesehwulst sind frei verschieblieh. An den kleinen Knoehen tastet man eine glatte, buckelige Auftreibung. Selten besteht ein Druekschmerz. WachstumsstSrungen und Deformierungen werden bei den solit/~ren ECH nie beobaehtet. StΒ£rkere Sehmerzen oder plStzlicher Wachstumssehub ge-hSren nicht zum Bild der ECH und sind h6chst verd~chtig auf maligne Entartung (CoLEY); die Vornahme einer ausgedehnten Probeexcision ist dann kategorischer Imperativ.
Selbstverst~ndlich k6nnen plStzlich einsetzende Schmerzen auch Folge einer Spontanfraktur sein, die abet r6ntgenologisch meist zu verifizieren ist. Zudem kann
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