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Einwirkung von Salpetersäure und Nitroschwefelsäure auf verschiedene Grenzkohlenwasserstoffe

✍ Scribed by Markownikoff, W.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1899
Weight
277 KB
Volume
32
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Es hat daher einiger Vorarbeiten bedurft , eiuen gangbnren Weg znr Darstellung derselben zu fiuden. Da derselbe gefunden ist, YO werde icb bald Weiteyes berichten. H e i d e l b e r g , Universitats-Laboratoriurn. 225. W. Markownikoff: Einw irkung v o n Salpetersaure und Nitroschwefelsaure auf verschiedene Grenzkohlenwasserstoffe. (Eingegangcn am 8. Mai.) Die hier kurz mitgetheilten Untersuchungen ') waren, mit Ausnahme der Priifungen der quaternaren Paraffine, schon abgeschlosseo, ale wir aus dem Berichte der Londoner chem. Geeellschaft vom November erfuhren, dass die Einwirkung der Salpetersiiure auf die Isoparaffine von Hm. Fr. F r a n c i s und S. J o u n g stiidirt worden ist. Das veranlasste uns, die Publication in deutscher Sprache so lange zu verschieben, bis wir uns wenigstens einen Kohlenwasserstoff von der Formel CRp verschaffen konnten. Ohne die Prioritiit der HHrn. F r a n c i s und J o u n g zu beriihren, halten wir es nicht fiir unniithig, unsere Resultate zusamrnen zu fassen, da sie Substanzen verschiedener Structur betreffen und einige allgemeine theoretische Frogen beantworten, welche F r a n c i s uod J o u n g in ihren Untersuchungen nicht beriihrt haben. Unsere Beobachtungen betreffs der Salpetersiiure nnd Isoparaffine, sind auch etwas von denen der genannten Chemiker abweichend. Unter den Grenzkohlenwasserstoffe~~ verstehen wir ausser Paraffinen auch die Polymethylene CnHzll, die condensirten Polymethylene oder Polynaphtene, w i e D i n a p h t e n e CoH2n-2=CnHan-1-CCnH2a-~, T r i n a p h t e n e Cll H2" -4 = Cn H2,] -1 C. H2 -z C,, Hzn -1 u. s. w. Diese, unter Ausscheiduug r o n zwei oder vier Wasserstoffatomen aus zwei oder drei Molekiilen gebildeten Naphtene sind nuch gesattigte Verbindungen. Sie sind bis jetzt nur durch zwei Iiijrper repriisentirt: das bei 271.5 -274.5 O siedende Dioctanaphten C ~G H302) und das unlangst von J. K u r ~a n o f f ~) erbaltene, bei 234-23G0 siedende und in der Kalte krystallinische D i h e x a n a p h t e n ClzH24. Diese Polyverbindungen befinden sich in den] hochsieJeiiden Theile der kaukasischen Napbta, in den Solar-und Schmier-Oelen. 1) Eine ausftihrliche Beschreibung ist an die Redaction des Journal f. pr. Chemie gerichtet und thcilweise schon im J. R. Ph.-Ch. Ges. publicirt, 31, 4i. 2, Journ. russ. ph.-ch. Ges. 80, 117 (11).

  1. ib. 30, 285 (11).

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