Das Erscheinen meiner Arbeit in diesen Annalenl) wurde von Hervn 1,. R u z i c k a durch cine Notizz) verEerkt, in der er ,seine Unzufriedenhcit dariiber M e r t , daB ich hinsichtlich der von mir bewiesenen Identitiit der Dehydratationsprodukte des Methyl-bomeols und des Methyl-fenehyl-alkobols ilu
Einwertiger Sauerstoff, II.: Über Phenanthroxyle
✍ Scribed by Goldschmidt, Stefan ;Schmidt, Walter
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1922
- Weight
- 942 KB
- Volume
- 55
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
sphLre in eine Losung von T r i p b e n y l m e t h g l einlaufen Eat, so verschwindet die blaue Farbe. Beim Durcbschiitteln rnit w58riger Jodwasserstoffsaure wird Jod i n Freiheit gesetzt, das man rnit Thiosulfat bestimmen kann. So lieB sich ermittelo, daB von der angewandten Guajacolmenge nur ein kleiner Teil osydiert wird. Reduziert man eine blaue Losung mit P h e n p l -h y d r a z i n , schuttelt dann zur Entfernung des Phenyl-hydrazins rnit verd. Schmefelsaure, so l l B t sich der nach dem Eindampfen des Athers erhaltene Riickstand, aus dem das Guajacol rnit Wasserdampf entfernt ~ war, wieder zu einer blauen Losung zuruckoxydieren. 0 s J d a t i o n d es H y d r o c h i n o nm o n o m e t h y 1 at h e r s. 0.2 g des Athers werden, wie beim Guajacol beschrieben, 1 Min. bei Oo rnit einem sehr groBen UberschuS von Bleisuperoxjd geschiittelt. Die rein kornblumenblaue Losung wird beim Abkiihlen in Kaltemischung bedeutend heller, beim raschen Erwarmen bis zum Siedepunkt des Athers kehrt die Farbe zuriick. Auch bei -20* zersetzt sich die Losung innerhalb einer Viertelstunde. Von einer Prufung des Beerschen Gesetzes wurde wegen der Unbestandigkeit der Losung abgesehen. In allen iibrigen Eigenschaften gleicht die Losung vollig der aus Guajacol erhaltenen. 361. S t e f a n Goldschmidt und Walter Schmidt: Einwertlger Sauerstoff, 11. : ober Phenanthrolyrle. [Aus d. Chem. Institut d. Universit&t \Viiizbui.g.] (Eingegangen am 22. Juli 1922.) Die allgemeinen Uberlegungen, die fur die Inangriffnahme der Arbeit maBgebend waren, sind i n der voranstehenden Abhandlung angegeben. Diese, im Zusammenhang mit den Erfahrungen, die bei den Athern der e i n f a c h s t e n H y d r o c h i n o n e gemacht wurden, lieden es besonders wunschenswert erscheinen, ein Hydrochinon zum Ausgangspunkt zu wiihlen, das moglichst weitgehend substituiert war und grofle Neigung zur Oxydation zeigte. Diese Bedingungen erfiillten besonders die mehrkernigen Chinone, das A n t h r a h y d r oc h i n o n und das P h e n a n t h r e n h y d r o c h i n o n . Das erstere schied wegen der Desmotropie mit Oxanthranol aus, auch hatte I ( . H. 11 e y e r bereits gezeigt, dal3 die Oxydation seines Methyliithers zum Dimethoxy-dianthronl) fuhrt. Unsere Aufgabe bestand also zunlchst 1) A. 359, 67 r19111. ' ) s. Zusammenstellung in der voranstehenden Abhandlung. Barichte d. D. Chem. Gesellschaft Jahrg. LV. 205 die des Dimethykithers der Addition an die C:O-Gruppe. Reaktionen bevorzugt ist, h u g t dann von dem gewiihlten Zinkalkyl ab. Athplverbindung pritparativ durchgefiihrt. ') A. 419, 126-128 [1919]. ?) Auch heim Iodoxyl greift wohl das Oxydationsmittel am Wasserstoff der OH-Gruppe an.
📜 SIMILAR VOLUMES
stoff-Gehalt feststellen konnen. Eine Dehydrierung zu Kautschuk findet aber nicht statt, hierin konnen wir S t a u d i n g e r 24) beipflichten. Der alte nehydrierungsversuch von P u m m e r e r und B u r k a r d ist nicht stichhaltig. Wir haben ihn damals nicht mit isoliertem Hydro-kautschuk, sonde