Über einwertiges Eisen, Kobalt und Nickel (II. Mitteil)
✍ Scribed by Manchot, W. ;Kaeß, Fr.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1927
- Weight
- 487 KB
- Volume
- 60
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
stoff-Gehalt feststellen konnen. Eine Dehydrierung zu Kautschuk findet aber nicht statt, hierin konnen wir S t a u d i n g e r 24) beipflichten. Der alte nehydrierungsversuch von P u m m e r e r und B u r k a r d ist nicht stichhaltig. Wir haben ihn damals nicht mit isoliertem Hydro-kautschuk, sondern mit einer primar aus Kautschuk, Platinmohr und Wasserstoff gewonnenen Losung gemacht, die die theoretische W'asserstoffmenge absorbiert hatte (Konstanz war erreicht). In diesern Fall diirfte Wasserstoff nur an kolloidales Platin gebunden gewesen sein, wie wir es jetzt in viel grol3erem IJmfang beobachtet haben. Ob der Wasserstoff niir als I'latinwasserstoff vorhanden oder tinter ganzlich gleichen aul3eren Redingungen wirklich vom Kautschuk stabil gebunden ist, la& sich wohl schon nach der Filtrierbarkeit durch S c h o t t sche Glasfilter abschatzen, n i t Sicherheit aber erst durch Isolierung und Analyse des Hydro-kautschuks entscheiden. Es ist iibrigens durchaus miiglich , daI3 die Primarlosung auch einen P 1 a t i n-K a u t s c huk-Was s e r s t o f f enthalt, der nach zweierlei Richtung zerfallen kann : I. in Platinwasserstoff und Cyclo-kautschuk, 2. in Hydro-kautschuk und Platin. Jedenfalls ist das Schutzkolloid Kautschuk fur die Wasserstoff-Bindung durch Platinmohr notig. Die Kliirung dieser Verhaltnisse erfordert noch weitere Versuche, die wegen ihres losen Zusammenhangs mit detn Konstitutionsproblem des Kautschuks vorlaufig zuriickgestellt wmden.
Der Notgenieinschaft d e r D e u t s c h e n W i s s e n s c h a f t sagen wir fur die grol3zugige unentbehrliche Forderung unserer Arbeiten tiefgefuhlten Dank.
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