Die Herstellung dcs Carbonats ( I V ) durch die Umsetzung von Cafestol ( l a ) m i t Carbonyl-Diimiddazol Einer Losung von 3.16 g Cafestol in 20 ml absol. Tetrahydrofuran gab man 2 g Carbonyl-Diimidazol zn, lie8 das Gemisch 16 Std. bei 20°C stehen, verdunnte mit Wasser, filtrierte das ausgefallene I
Einfluß der Photooxydation auf Histidingehalt und Aktivität von Insulin
✍ Scribed by Weitzel, Günther ;Schaeg, Werner ;Boden, Günther ;Willms, Berend
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1965
- Weight
- 626 KB
- Volume
- 689
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Eingegangen am 29. Marz 1965 Bei der Photooxydation des Insulins mit molekularem Sauerstoff in Gegenwart von Methylenblau werden bevorzugt Histidylreste angegriffen. Tyrosylreste werden in erheblich geringerem MaBe, Disulfidbrucken praktisch nicht oxydiert. -Photooxydierte Insuline zeigen im Vergleich zu Normalinsulin eine Verschiebung des isoelektrischen Fallungsbereiches nach der sauren Seite sowie betrachtliche Minderung des Zinkbindungsvermogens. -Mit zunehmender Bestrahlungsdauer sinken Histidingehalt und biologische Aktivitat des Insulins parallel ab (Tab. 5). Daraus folgt, da8 die Imidazolzerstorung den Wirkungsverlust bedingt.
Im Insulin lie8 sich bisher ein ,,aktives Zentrum" nicht auffinden. Die biologische Aktivitat geht verloren durch Oxydationl) oder Reduktionz) der Disulfid-Bindungen, durch Veresterung der freien Carboxylgruppen3), durch Jodierung der Tyrosinreste4), durch Ahspaltung des C-terminalen Asparagins der A-Kettes) und fast ganzlich durch Abspaltung der C-terminalen Sequenz Nr. 23 -30 der B-Kette6). Auch Phenylisocyanat fiihrt bei geniigend langer Einwirkung zum Aktivitatsverlust 7). Dagegen wird Insulin nicht oder nur wenig inaktiviert durch Acetylierung der freien Aminogruppens), durch Desaminierungg), durch Kupplung mit diazotierter Sulfanilsaure9), durch Blockierung der OH-Gruppen von Serin und Threoniii 10) und durch Abspaltung der ersten N-terminalen Aminosauren von der A-und B-Kettell).
📜 SIMILAR VOLUMES
Mit Desoxycholat (DOC) lassen sich durch hydrophobe Bindungen stabilisierte Aggregate, wie sie in Membranen (GREEN et al. 1967) und in den Lipopolysacchariden der plastischen Schichteri der Zellwand gramnegativer Bakterien vorliegen, desaggregieren. Es konnte gezeigt werden (RIBI et al. 1966, TARMIN