## Abstract Zum schnellen Nachweis löslicher Dimethylsilikonverbindungen, die auf Oberflächen von Bauteilen z. B. als Reste von Verarbeitungshilfsmitteln oder als Bestandteile von Lacken in bestimmten Fällen Ursache unerwünschter Effekte sein können, hat sich ein sog. „TRI‐Schütteltest”︁ bewährt. S
Einfache Methode zum Nachweis mikrobieller Lipase
✍ Scribed by Dr. H. Wand; A. Gabert; H. Uhlig
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2007
- Tongue
- English
- Weight
- 227 KB
- Volume
- 20
- Category
- Article
- ISSN
- 0233-111X
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✦ Synopsis
Der Nachweis der Lipasebildung von Mikroorganismen als taxonomisches Merkmal erfolgt gewohnlich nach der Methode von SIERRA (1957). Die Kulturen werden dabei auf speziellen Nahrboden angezogen, die u. a. CaC1, und Tween enthalten. Bei Ausscheidung von Lipasen spalten diese das Tween, die freigesetzten Bettsiiuren bilden rnit Ca2 +-Ionen unlosliche Ca-Seifen, die sich als undurchsichtige Hofe um die Kolonien abscheiden.
Fur einen Screening-Test auf Bildung extrazelluliirer Lipasen durch unterschiedliche Mikroorganismen schien uns die Methode von SIERRA (loc. cit.) wenig geeignet, da insbesondere durch die Verwendung eines bestimmten Nahrmediums die Anwendbarkeit dieser Methode eingeschrankt wird.
Im Ergebnis unserer Untersuchungen mochten wir eine Methode vorstellen, die sich von der nach SIERRA in zweierlei Hinsicht unterscheidet : Anstelle des Tweens wird Itinderklauenol eingesetzt ; die freigesetzten Fettsauren werden in Form ihrer Cu-Salze, tiirkis-farbene, schwerlosliche Salze, nachgewiesen. Die ents-ickelte Methode bietet ferner den Vorteil, daB bei Kulturfiltraten innerhalb kurzer Zeit (1 bis 2 Stunden) eine Aussage iiber das Vorhandensein lipolytischer Enzyme moglich wird. In Vorversuchen konnten wir ausschlieBen, daB Proteine, Peptide, Aminosauren sowie Phosphationen, \vie sie in Nlihrniedien vorliegen, in Konzentrationen bis zu 1 Gew.-% unter den Bedingungen unseres Tests mit Cu2+-Ionen geflirbte schwerlosliche Salze bzw. Komplexverbindungen bilden.
Bei Testung von Kulturfiltraten mit pH-Werten >7 kann es zur Ausfiillung basischer Cu2+-Salze bzw. von Cu(OH), in bzw. auf der Agarschicht kommen, die sich als schwach blauliche Verfiirbung der sonst weiBen Schicht bemerkbar mscht. Diese Ausfallungen sind aber ohne Schwierigkeiten von den weit intensiver gefiirbten CuII-Seifen
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