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Eine titrimetrische Mikromethode zur Bestimmung des Natriums
✍ Scribed by Hans Müller
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1923
- Tongue
- German
- Weight
- 498 KB
- Volume
- 6
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Die Erkenntnis, dass die Bestimmung des Mineralstoffwechsels von ebenso grosser wissenschaftlicher wie praktischer Bedeutung ist, hat zur Ausarbeitung einer Anzahl mikrochemischer Bestimmungsmethoden gefuhrt. Da es sich gezeigt hat, dass die Elemente in einem reguliei-ten Gleichgewicht zueinander stehen, ist moglichst vollstandige Bestimmung aller Komponenten erwunscht. Anlasslich einer grosseren Untersuchung uber Ionenantagonismen im Blut in unserem Laboratorium zeigte sich von neuem der Mange1 einer raschen, zuverlassigen Methode zur Bestimmung von Natrium. Wohl ist in letzter Zeit eine ganze Anzahl diesbezuglicher Arbeiten erschienen, die aber alIe entweder nicht einwandfreie Resultate ergeben, oder aber zu zeitraubend sind, urn sich fur grossere Reihenversuche zu eignen, bei denen im Interesse einer Bilanzfestsetzung viele Bestimmurigen der verschiedenartigsten Stoife nebeneinander ausgefuhrt werden mussen. Von den heute gebraiuchlichsten Methoden zrlr quantitativen Bestimmung von Natrium im Serum seien folgende kurz besprochen: Kramer und TisdalP) fallen das Natriumion direkt im Serum oder im enteiweissten Blutfil trat mit einer geeigneten Losung von Kaliumpyroan timoniat in 30-proz. alkoholischer Losung als Natriumpyroantimoniat, waschen mit 30-proz. Alkohol und wagen nach dem Trocknen bei l l O o als Na,H,Sb,O, * 6 H,O. Fehler 2,5%. Die Methode ist einfach und bequem, und ein grosser analytischer Fortschritt, leidet aber unter verschiedenen Mangeln :
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Wenn der 95-proz. Alkohol nach der E'allung mit Kaliumpyroantimoniat nicht ausserst vorsichtig zugesetzt wird, so fallen Eiweisskorper ebenfalls aus und werden spater mitgewogen.
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Die Verf. geben selbst an, dass in der alkalischen Losung auch Calciumphosphat gefallt wird, das aber wegen der geringen Menge keinen wesentlichen-Fehler bedingen sol1 (ca. 0,6y0). Diese Uberlegunp l) .Tourn. of bid. I'hem. 46, 467-473 (1921).
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