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Eine objektive Methode für die Messungen der täglichen Mengen Meteoritenstaub

✍ Scribed by Abdullah Kizilirmak


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1959
Tongue
English
Weight
663 KB
Volume
285
Category
Article
ISSN
0004-6337

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✦ Synopsis


Mit 7 hbbildungen. (EingeganRen 1957 Novernbcr 23) Zirr Bestirnrnung der Menge des taglich einfallenden meteoritischen Eiscnstaubs wurden ursprunglich die auf ciner Glasplatte gesamrnelten Tcilclrcn gczahlt. Spater wurde eine neue Methode angewendet, die nur unbedeutcndc perslinlichc Fehler enthalt und auch in Regerrzeiten brauchbar ist. Die Ergebnisse BUS beidcn Methodcn und auclr von verschicdeiien Beobachtcrn werden verglichen. Die Einfliisse des Regens, des Windes und der Mcteorstrome auf die taglichen Teilchenmengen werden untersucht und mittlcre jahrliclre Vertcilungskurven abgeleitct. Das Cesamtgewicht des jahrlich auf die Erdc fallenden Eisenstaubs wird abgeschatzt. Einleitung Von Anfang Februar 1954 bis 5 . Juni 1956 habeii wir versucht, die Anzahl Eisenstaubteilchcn, welche taglich auf die Erdc fallen, durch dxekte Zahlungen zu ermittcln. Obwohl dicse wertvolle Resultate crgebcn habcn, hat sich doch zugleich herausgestellt, daD die inittlcren Bcobachtungsfehler verhdtnis-maRig groD sind und daR auch ein persijnliclier Feliler vorhanden sein konntc. Wghrcnd die Beobachtungsfehler dcn Charakter zufalliger Fehler haben, konnten personlichc Fehler systematisch sein und daher die Reobachtungsrcsultate verfalschen. Wir haben dcshalb vcrsucht, eine andere Methode zu findcn, wodurch sowohl der mittlere Fehler der Bcobachtungen verklcinert als auch jcder mogliche personliche Fehler eliminiert wird. In T e d 1 diesrr Abhandlung wird cine kurze ubersicht gcgeben uber die alteren Beobachtungen. Die Resultate dcr verschiedenen neobachter werden verglichen, dann die' mitt lcren und pcrsonlichen Fehler bestimmt und zum SchluD die gcsamtcn Ergcbnisse diskuticrt. In Teil I1 werden die Resultate diskutiert, die sich bis jetzt aus den Messungen nach dcr neueii Methodc in Ankara ergeben haben. Teil I. Die Blteren Beobachtungen I. Die Bcobachtungcn siiid im Fcbruar 1954 in Ankara von mir angefangen und bis 22. September 1954 durchgefuhrt wordcn. Die Methode und die ersteii Resultate wurden schon friiher beschrieben [I]. Vom 22. September 1954 bis Juli 1956 hat Fraulein K. SUSLU die Beobachtungen wcitergefiihrt und auch einen Teil davon friiher veroffentlicht [z].

Wahrend mcines Aufenthaltes an der Stcrnwartc Konigstulil in Heidelberg habe icli versucht, ahnlichc Beobachtungen durchzufiihren. Ich hoffte, diesc Hcidclberger Beobachtungcn dirckt mit den gleichzeitig in Ankara durchgefiihrten vcrgleichcn zu kijnnen. Im Cegcnsatz zu Ankara gibt cs in der Umgcbung von Heidelbcrg zicmlich vie1 Industrie, urid es ware zu crwartcn, daB die dort beobachtcten Tcilchcn, wciiigstens tcilwcisc, von industriellcni Ursprung sein wiirden. Wahrend meiner ersten Wochen in Iicidclberg gab cs niir wenig Hcgcn, so daB ich taglich die Anzahl Teilchcn, die sich untcr dcm Mikroskop erkennen lieDen, habe zalilen konnen. Die Form der Tcilchen war im allgemeinen wie in Ankara, nur habe ich den Eindruck bckommcn. daD die kugclfijrmigen Teilchcn relativ wcniger haufig sind als in Ankara. Kachher wurdcn die Zalilungcii srhr erschwert durch den unaufhorlichen Regen. Bci der Methode der dirckten Zahlungcn bekommt mail nur wcrtvollc Ergebnissc, wenn das Wetter trocken ist. Es wurde deshalb versucht, eine andere Methodc zu entwickeln, die wenigcr vom Kegen becinfluDt wird. In Teil 11 dieser Abliandlung wird von dicscr neuen Methodc die Kcde scin. Sachdcm am 3. August 1955 die Beobachtungen in Heidelberg wieder fortgesetzt werdcii konntcn, habe ich dort nur noch dim neue Methode angewendet. 2 . Voin E i n f l u D d c s Kcgeiis auf d i e Kurve v o n A. KIZILIRMAK u n d K. SUSLU Sowohl.4. KIZILIHMAK [rj als auch R. SUSLU [Zj haben hingewicsen auf die Stijrungen, die der Regen in den Kurven, wclche die taglichen Mengcn der Eisentcilchcn angeben, hervorruft. An jcdem Rcgentag und auch am Tag danach zcigcn die Kurvcn tiefe Minimx. Die Minima an Regentagen sind nicht als reel1 anzusehen und nur der L7n~ollkommenhcit der Hcobachtungen zuzuschreibcn. Dcr Kcgen, der auf die horizontale Glasp1att.e fallt, fiihrt die Eiseiitcilchen rnit, die somit den weiteren Beobachtungcn entfallen.


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