Der elektronische Kompensograph, ein Registriergerät für die Betriebskontrolle
✍ Scribed by Gerhard Langhärig
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1955
- Tongue
- German
- Weight
- 714 KB
- Volume
- 27
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
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✦ Synopsis
MeOwerte, dargestellt als Spannung, Strom oder Widerstand, sollen oft so registriert werden, daO kleinste Anderungen im Diagramm deutlich sichtbar sind. Vorteilhaft f u r Aufgaben dieser Art sind Registriergerate, die nach dem Karnpensationsprinzip arbeiten. Die MeOwerte werden rnit hoher Einstellkraft uber einen Nullmotor wiedergegeben, der von einern elektronischen Verstarker gespeist wird. Die dadurch ermoglichte rasche Punktfolge eines Zwolf-Punkt-Druckers gestattet auch die genaue Aufzeichnung stetig veranderlicher MeOwerte in praktisch zusammenhangenden Kurvenzugen auf einem Diagranimstreifen. Die Anwendung registrierender Meagerate fur die Betriebskontrolle hat in den letzten Jahren zugenommen. Bei den in der chemischen Industrie vorliegenden MeBaufgaben handelt es sich u. a. darum, nichtelektrische GroRen, wie Temperaturen, Gasanteile, Drucke USW. auf elektrischem Wege aufzuzeichnen. In Europa wurden fur Messungen dieser Art bisher in der Hauptsache schreibende MeRgerBte, nach dem Ausschlagverfahren arbeitend, verwendet, und zwar entweder als Tintenschreiber oder, insbesondere wenn mehrere MeRstellen zu erfassen sind, als Fallbugelschreiber. Diese Gerate lassen sich am Beispiel eines Fallbugelschreibers durch die folgenden Angaben kurz kennzeichnen: Das M'ell'system liegt ohne Verstarkungseinrichtung unmittelbar im Mellkreis, zu dem diie gegebenenfalls erforderlicfie Brukkenschaltung hinzugeTechnet set. Die aus der MeDschaltung aufgenommene Leistung betragt bei Vollausschlag etwa 0,4. 10-6 W Die Skalen sind norna1,erweise 120 mm lang. Die Punktfolgezeit liiegt zwischen 10 und 20 s. Sie ist durch die Zeit, die das MeRsystem zum Einstellen braucht, bedin,gt. Daneben sind auch in Europa gelegentlich Gerate verwendet worden, die nach einem Kompensatiomverfahren arbeiten, wahrend man in den USA Gerate dieseT Art s'tark bevorzugt hat. K e n n z e i h e n d fur diese Gwate ist, dal3 sie keiae nennenswerte Leishng von den Me& wertgebern aufnehmen. Neben die ursprunglichen mechanischen Kompensationsschreiber, bei denen z. B. d'er Zeiger eines Nullgalvanometem abgetastet und dadurch eine Verstarkung fur den Nullahgleich und die Anzeige deS Meflwertes herbeigefiihrt wird, sind spater auch Gerate mi.t el.ektronischem VerStaTkeT getreten. Di.ese ubeitreffen die mechanischen KornpensationsschreibeT durch grollere MeBernpfindlichkeit, kleinere Fehlertoleranz und
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