𝔖 Bobbio Scriptorium
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Eine neue titrimetrische Bestimmung der Phosphorsäure

✍ Scribed by Dr. Werner Rathje


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1938
Tongue
English
Weight
476 KB
Volume
51
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


DaB wir kein spanisches Rezept besitzen, das dem des Benedetto entspricht, ist wohl nur Zufall. Zweifellos ist die Verwendung von Auripigment auch in Spanien ublich gewesen, wir haben keinen Grund, dem Zeugnis des Benedetto zu miotrauen. Leider enthalt unser Rezept ebensowenig eine Vorschrift uber die B e h a n d l u n g d e s F e u e r s , wie das maurische von Manises. Und doch lag hier, wie auch P ~C C O ~~~S S O bezeugt, ein wesentliches Geheimnis der Kunsts). Franchet hat es gelost: Man brannte rnit reduzierendem Feuer lo). Wahrend nach Piccolpasso die gewohnlichen Fayencegefaoe in Kapseln gebrannt wurden, setzte man die rnit Luster zu versehenden Stucke ohne Kapseln in einen besonderen Ofen, dessen Feuerstelle von zwei sich kreuzenden Bogen ubenvolbt war. Darauf setzte man ein kreisrundes, rnit Lochern versehenes TongefaB, in das man die Stucke einlegte. Das Anheizen geschah mit Pfahlen oder trockenen Weidenzweigen, nach 3 h nahm man Ginster. Die Werkstucke wurden nach dem Brennen in einen Kiibel rnit Lauge gelegt, rnit einem Wolltuch und dsnn mit Asche, wieder rnit Hilfe eines Tuches, abgerieben, wodurch ihre ganze Schonheit zum Vorschein karn. Bemerkenswertenveise hat diese Behandlung ihre Yarallele in dem persischen Rezept. Auch hier ist die Rede von einem zweiten dafur hergerichteten Ofen, dessen (reduzierend wirkender) Rauch ausdrucklich erwahnt wird. Auch hier ist von der Verwendung von Kapseln keine Rede, wahrend fur den gewohnlichen Glasurbrand aus- drucklich vorgeschrieben wird, jedes Stuck in einer tonernen Kapsel rnit passendem Deckel zu hrennen. Welcher Brennstoffe man sich in Persien und Spanien zur Unterhaltung des reduzierenden Feuers be-*") Franchet, S. 46 untl 53ff. I Analytisch-technische Untersuchungen I Eine neue titrimetrische Bestimmung der


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