Eine neue Synthese des 3-Carbolins (Norharmans) und des 5-Carbolins
✍ Scribed by Späth, Ernst ;Eiter, Karl
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1940
- Weight
- 331 KB
- Volume
- 73
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
S p a t h , Eiter. 719 111. Ernst Spiith und Karl Eiter: Eine neue Synthese des 3-Carbolins (Norharmans) und des 5-Carbolias. [Aus d. 11. Chem. Laborat. d. Universitat Wien.] (Eingegangen am 20. Mai 1940.) Im Bestreben, den cyclischen Grundkorper der Harmalaalkaloide, das Norharman (3-Carbolin, P-Carbolin, Pyridino-[3'.4' : 2.31-indol) zu synthetisieren, lieI3en vor etwa 15 Jahren I,. Lawson, W. H. P e r k i n jun. und R. Rob i n s o n l) o-Phenylendiamin auf 3-Halogenpyridin einwirken, in der Hoffnung, d d sich hierbei eine ahnliche Reaktion abspielen werde, wie bei der Darstellung des 2-Carbolins. Bei der Gewinnung dieser Base hatten sie namlich o-Phenylendiamin rnit 2-Chlor-pyridin zum N-a-Pyridyl-o-phenylendiamin kondensiert, diese Verbindung durch Natriumnitrit in verd. salzsaurer Wsung in das 1-a-Pyridyl-benzotriazol iiberfiihrt und diesen Stoff sodann durch Schmelzen rnit Zinkchlorid in das 2-Carbolin vom Schmp. 2100 umgewandelt. Dieses Verfahren versagte nach den Angaben der genannten Autoren vollstandig bei der Anwendung von P-Halogenpyridin, was sie durch die bekannte geringe Reaktionsfiihigkeit des P-stiindigen Halogenatoms des Pyridinkernes erklarten. Die englischen Autoren versuchten nun Derivate des P-Aminopyridins rnit o-Chlor-nitrobenzol zur Reaktion zu bringen. Doch auch die Urnsetzung dieser Verbindungen konnte nicht erfolgreich beendet werden. Wir haben diese Versuche aufgenommen, da hier eine Reaktion vorliegt, die einen Weg zur Synthese der verschiedensten Abkommlinge der pharmakologisch interessanten Harmalaalkaloide offnet. Wiihrend W. H. P e r k i n jun. und seine Mitarbeiter die Einwirkung der Halogenpyridine auf o-Phenylendiamin ohne Lijsungsmittel vollzogen und hierbei im Falle der P-Halogenverbindungen MiBerfolge hatten, kamen wir zum Ziele, als wir eine 25-proz. waBrige Wsung von o-Phenylendiamin b 4 Anwesenheit einer geringen Menge von Kupfersulfat rnit P-Brompyridin durch Erhitzen auf 155O im evakuierten Rohr umsetzten. Auf diese Weise wurde l) Journ. chem. SOC. London 126, 626 [1924]. *) A. eOl, 16 [18%].
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