Ein ungewöhnliches Amidin durchUgi-Reaktion mitN-Methylhydroxylamin
✍ Scribed by Moderhack, Dietrich
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1977
- Tongue
- English
- Weight
- 122 KB
- Volume
- 110
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Eingegangen am 17. Februar 1977
Die Herstellung von a-Aminoamidincn durch Anwendung der Titelreaktion ') ist seit Anfang der 60er Jahre bekannt ' ) und in der Folgezeit auf N-Alkylhydroxylamine ausgedehnt worden ').
Bei allen bisherigen Versuchen war stets die gleiche Base als Carbiminiumion-Bildner und als nucleophiler Partner bei der a-Addition an den Isonitrilkohlenstoff verwendet worden.
Zur Klarung der Frage, ob auch a-Aminoamidine mit verschiedenen Aminkomponenten erhaltlich seien, wurden Dipiperidinomethan (la), N-Methylhydroxylamin-hydrochlorid und Cyclohexylisocyanid im molaren Verhaltnis 1 : 1 : 1 umgesetzt. Da der gro5e Basizitatsunterschied von Piperidin und Hydroxylamin eine weitgehende Umaminierung von 1 a bedingt, wurde ein dieser Mischung vergleichbarer Ansatz aus 1 a, Bis(N-hydroxy-N-methylamino)methan4~, Piperidin-hydrochlorid und dem lsonitril (Verhaltnis I : 1 : 2: 2) ebenfalls untersucht. TatsPchlich war das Reaktionsverhalten in beiden Fallen parallel; die Zusammensetzung der iesultierenden Amidingemische hingegen iiberraschte: AuBer dem erwarteten, relativ hohen Anteil an 4a wurde nicht das regulare N-Hydroxyamidin 2a gefaBt, sondern die um CHIO armere Verbindung 3a. Die Bildung dieses Amidintyps wurde daraufhin auch bei Verwendung von Pyrrolidin und Morpholin beobachtet 61; sie Bndet ihre formale Entsprechung in der bereits mitgeteilten Ugi-Synthese von Iminodicarbonsaureamiden mit N-Alkylhydroxylaminen ').
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