## Abstract Unter dem Gesichtspunkt der Konstruktion von Molekelmodellen erheischen die der Literatur zu entnehmenden Atomkoordinaten in vielen Fällen eine Umformung. Die Angaben über peptidisch gebundenes Prolin bieten ein Beispiel. Es ist ein Rechenprogramm zur Automatischen Datentrasformation au
Ein Strukturmodell für reine [Fe]-Hydrogenasen
✍ Scribed by Vincent E. Kaasjager; Richard K. Henderson; Elisabeth Bouwman; Martin Lutz; Anthony L. Spek; Jan Reedijk
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1998
- Tongue
- English
- Weight
- 89 KB
- Volume
- 110
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Hydrogenasen sind Enzyme, die die reversible Oxidation von Wasserstoff katalysieren. Nach den im Enzym vorliegenden Metallen werden zwei Gruppen unterschieden: reine [Fe]-Hydrogenasen und [NiFe]-Hydrogenasen. [1] Für [NiFe]-Hydrogenasen konnte durch FTIR-Spektroskopie und eine Kristallstrukturanalyse des aus Desulfovibrio gigas isolierten Enzyms die zweikernige [(Cys-S) 2 Ni(m 2 -S-Cys) 2 Fe(CO)-(CN) 2 ]-Einheit im aktiven Zentrum nachgewiesen werden. [2, 3] Die Veröffentlichung der Struktur dieses heterozweikernigen aktiven Zentrums mit den für biologische Systeme ungewöhnlichen Liganden CO und CN [2, 3] war ein Anstoû für die Synthese neuer Verbindungen als Strukturmodelle für Hydrogenasen. [4] Die [Fe]-Hydrogenasen enthalten als metallischen Bestandteil ausschlieûlich Eisen. Leider konnte bis heute keine Struktur einer reinen [Fe]-Hydrogenase aufgeklärt werden, und auch der Aufbau des H 2 -aktivierenden Zentrums ist bislang unbekannt; die Angaben des Eisengehalts in den bisherigen Arbeiten schwanken zwischen 3 ± 6 Fe-Atomen pro Molekül. [5] Es wird aber ein ähnlicher Aufbau
📜 SIMILAR VOLUMES
Wie bei der gut charakterisierten [NiFe]-Hydrogenase deuten IR-spektroskopische Untersuchungen [2] und Kristallstrukturanalysen von reinen [Fe]-Hydrogenasen, die aus Clostridium pasteurianum und Desulfovibrio desulfuricans isoliert wurden, darauf hin, daû das aktive Zentrum zweiatomige Liganden,