Ein Reaktormodell für die Festphasenpolykondensation von Polyethylenterephthalat
✍ Scribed by Dr.-Ing. Rainer Hagen
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1995
- Tongue
- German
- Weight
- 470 KB
- Volume
- 67
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
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✦ Synopsis
Polyethylenterephthalat (PET) ist ein thermoplastischer Polyester mit linearen Kettenmolekulen. PET wird in groBen Mengen zur Herstellung von Synthesefasern, Folien und Formteilen (z. B. Getriinkeflaschen) verwendet. Technisch wird PET in der Schmelze erzeugt durch Veresterung von Terephthalsaure (TPA) mit Ethylenglykol (EG) und anschlie-Bender Polykondensation. Mit fortschreitendem Umsatz nimmt die mittlere Kettenlange P, zu, und die Viskositat der Schmelze steigt auf Werte um 300 Pas an. Ein weiterer Anstieg verursacht Problemeu.a. nimmt der thermische Abbau im stagnierenden Schmelzefilm an den Reaktorwanden uberhand. Man bricht deshalb die Polykondensation ublicherweise bei einer Kettenlange von P, = 100 ab und verarbeitet das Produkt zu Granulat. Manche Anwendungen des PET, wie Reifenkordfaden oder Getrankeflaschen, erfordem jedoch eine groBere mittlere Kettenliinge von P, = 150 bis 200. Diese Werte kann man erreichen, wenn man das Granulat in der festen Phase nachkondensiert. Man arbeitet bei Temperaturen von 20 bis 60 "C unterhalb des Schmelzpunkts des PET von 260°C. Dabei schreitet die Polykondensation fort. Als Nebenprodukt entstehen EG und Wasser. Da die Reaktionen reversibel sind, mussen diese Nebenprodukte aus der festen Phase -dem Granulat -abgefuhrt werden, damit der Umsatz weiter ansteigt. Im technischen MaBstab wird die Festphasennachkondensation entweder kontinuierlich in Wanderbettreaktoren oder diskontinu-
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