Ein neues Verfahren der Molekelgewichtsbestimmung nach der Siedemethode
✍ Scribed by Landsberger, W.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1898
- Weight
- 740 KB
- Volume
- 31
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Theil des unangegriferien Oelek befrrit. Nathdem su vie1 Kaliurn-bic~hromat zugesetzt war, dass dir Fliissigkeit einen driitlichen Stich in's Gelbe behielt. wurdr ein starker Wasserdarnpfstrorn durch die Lijsang gefiihrt. Es ging rin tiefblau gefarlites Oel iiher, das bald zu einer aus derbrn prismntisclteii Biattcheri Iwstehetidrn hellhlauen Mnsse erstarrte. Dirselbe ist fxst ieinr Nitrosovcrbindnng. Anf Tlion ausgebreitet wird sip schnrrweiss Die Substanz brsitzt riitrri ~~i~rnthiiinliclien. nicht iinanpenrhmen Geruch und widit iiiir im Lianipliustaiid inei lclicb a u f die Schleimhiute der Augeii urtd Sase. Sir ist iin festen Zustand schnerweiss und schmilzt bei 54" zii viner ticfblaurii Fliissigkeit. Oberhalb ittres Schmelzpunktes verfliivlitigt sir sirh uiizrrsetet wid ist niit W'asserdanipfrn fliiclitig. I n Aether nnd Rcnzol lijst sicli drr K i j ~p r r leicht, ziernlich leicht in Alkohol und fast gar nicht in Wasser. Aris d r r nlkoholischen Losung wild er -on Wnssrr gefallt. Weder Skurrn noch Alkalirn vrrrnijgrn die Verbindoiig zii lijsen. Die Ausbriitt. betrng 3 g.
0.2i75 g Sbst.: 0.6220 g C 0 2 , 0.2747 g H10. d. I 0 1734 g C, 0.0.;03 H. 0.1266 g Sbst.: (i47 mm. 18.S") 10.9 ccm N, d. I . 0.0145 g N. C ~H I T N O . Iler. ( ' ti7.1:;, H 11.5'3, N 9.79. Gef. )) (iG.91, )) 11.8-1, v 0.71. 86. W. L a n d s b e r g e r : Ein neues Verfahren der Molekelgewichtsbestimmung nach der Siedemethode I).
(Vorgetrageti in der Sitmng TOIII Verfasser).
Noch vor wenig
uirhr als einem Jnhrerhnt war die physikalische Bestimmung des Molrkrlgewichts eines Kiirpers auf die Methodeli der GRSbezw. Darnpr-Dicbte besclirankt und somit nur nuf Subst:tnzen anwendbar, welche gasfijrmig oder unzrrsetzt veryasb:rr waren. Dank den wichtigeii Untersuchungeri iiber dir Natur der Losungen von v a n ' t H o f f , Ritoiilt, A r r h e n i u s . O s t w a l d , N e r n s t u. A. besitzen wir jrtzt fiinf Metlioden, uni das Molrkclgrwicht von i n Losung befindlichrii Sulistanzen zii bestinirnen , itiimlich durch Messung des osniotische~i Druckrs, durch Hestiminung der Abnahme der Lijslichkeit, durch Mrssring drr Gefrierpunktsc.rniedri~~iIi~, tler Dampfdruckerniedrigiing und der Siedepunktsrrtiohtina, Methodrrt , welche durch gemriiisame theordische Brtrachtungen ntit einander vrrbunden sind und welche man unter den1 Nameri aosinotische Methodrnc zusarnrnenfasst. Zu prttktischer Rrdeutung sind hiervon nur zwei, die Gefrier-wid 1) Eine ansfubrlicherc Mittlieilnng wird dtmnaclist iu der Zeitsclir. f. pliys. Chem. orscheinrn. 1) Zeitschr. f. phyc. Clieiii. 15, 1i5(;, 1h:J.I. a) Modification of Bccltmnnn s Boiling Point Method of Determining hlolecular Weights of Snb,tauces in Solntion.
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