Ein neues Verfahren der kontinuierlichen Stärkehydrolyse
✍ Scribed by M. Mautner
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1959
- Tongue
- English
- Weight
- 735 KB
- Volume
- 11
- Category
- Article
- ISSN
- 0038-9056
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✦ Synopsis
I. Einleitung
Die Fabrikation des groBten Teils von Starkehydrolysaten erfolgt heute noch immer in diskontinuierlicher Weise. Dieser Sachverhalt ist verstandlicher, wenn inan die GroBe der Anlagekosten der noch immer nicht amortisierten, manchmal sogar neuwertigen, diskontiniiierlichen Anlagen in Betracht zieht. Eine ebenso grol3e Rolle spielen aber auch die noch immer verhaltnismaaig sparlichen Erfahrungen, die man bis jetzt mit den venchiedenen kontinuierlichen Verfahren gemacht und promulgiert hat.
Anderseits sind aber die Vorteile eines vollkontinuierlichen Verfahrens so iiberzeugend, dafi schon seit Jahren eine Menge Vorschlage und Patente vorliegen, von denen sich einige, besonders fur die Fabrikation von Starkesirup, in die Praxis durchsetzen konnten.
Eine etwas altere zusammenfassende Ubersicht uber die Patentliteratur gaben J . E. DLOUGHY und A. KOTT (1) und iiber den neuesten Stand inforrniert W. G. KINGMA (2). Bei dieser Gelegenheit ware es vielleicht interessant hervorzuheben, daB auch in den neuesten Ausgaben der Standardwerlte iiher Starkeverarbeitung verhaltnismafiig wenig iiher die kontinuierliche Hydrolyse zu finden ist. BRAUTLECHT (3) bearbeitet das Problem ganz kurz. KERR (4) berichtet nur uberbliclcend iiber das Verfahren von DLOUGHY und KOTT, ebenso AEHNELT 15). Anderseits erwahnt aher schon WICKELHAUS (6) drei Patente, von denen eins sogar in das Jahr 1937 zuriickreicht. RALJ (7) berichtet iiber einen halblcontinuierlichen Probeapparat. der schon 1932 in rler UdSSR erhaut und erprobt wurds.
Von den neueren Verfahren iind Patenten scllte man insbesondere drei hervorheben, iiber die bis heute mehr bekannt wurde und von denen schon alle in vollindustrieller Exploitation stehen.
Der Bericht von ROGGE (8) enthalt eine detaillierte Reschreibung einer halbindustriellen Anlage fur die kontinui:rliche Erzeugung von hochhydrolisierten Konvertaten aus Starke. bei dein die Starkesuspension, durch direkte Einfiihrung von Dampf in eine spexielle Kammer, direkt und sehr schnell in losliche Starke uberfiihrt wird. Die weitere Rehandlung erfolgt h i erhohter Temperatur und entsprechendem Druck in einen Schlangenkonverter.
Uber das Verfahren KRE~YER (9 und 10) ist heute schon vieles b3kannt, wodurch sich eine nahere Beschreibung eriibrigt.
Uber das Verfahren KINGMA (11) wurde bei der letzten Starketagung das Wichtigste bekanntgegabeu.
Die drei angefuhrteu Arbeitsweisen, die sich untereinander prinzipiell nur in der Art der Uberfuhrung der sauren Starkesuspension in die lijsliche Form unterscheiden, haben das groBe Verdienst, daB man in die, vielleicht etwas zu konservative Praxis, eine Bresche geschlagen hat, wodurch eine bald eintretende, schnellere Entwicklung zu erwarten ware.
Die technnlogischen Charakteristika dieser drei Verfahren sind moglicherweise wie folgt anzunehmen.
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