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Ein Erfahrungssatz über die Molekularvolumina der Halogene und ihrer Verbindungen, der für alle Aggregatzustände gilt

✍ Scribed by Wilhelm Biltz


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1921
Tongue
German
Weight
644 KB
Volume
115
Category
Article
ISSN
0372-7874

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✦ Synopsis


Vor kurzeml) veroffentlichten I ( . FAJANS und H. GRIMM i z einer Abh:tndlung uber die Molekularvolumina der Alkalihalogenid? eine zuerslt von H. QRIMM an den Natrium-und Kaliumha1ogenide:i aufgefundene GesetzmaBigkeit, die sich folgendermaHen ausdriickei~ liBt: Tragt man die Molekularvolumina der kristallisierten Halogen. verbtindungen eines Alkalimetalles auf der Abszissenachse auf unc. die zugehorigen Molekularvolumina der Halogenide eines andereE Alka1imeta:lles als Ordinaten, so wird hierdurch eine Gerade be,. stimmt. Ilieser Satz gestattet durch Berechnung mit Rilfe de13 Gleichung der Geraden, die Molekularvolumina der Halogenverbin,, dungen eines Alkalimetalles aus denen eines anderen innerhalb der sehr engen Grenzen der Versuchsfehler zu ermitteln, wenn untei Halogen zunachst nur Chlor, Brom und Jod verstanden wird; Fluorverbiindungen lassen nur eine minder vollkommene Berechnung zu. Dieser Satz ist indesscn fur die genannten Halogene einer sehr groBien Verallgemeinerung fahig : D i e Mole kul a r volumina der H a l o g e n e u n d i h r e r Verbindungen s t e h e n i n gegenseitiger li n e a r e r A b h a n gig k e it. Der Beweis des neuen Satzes und die Grenzen seiner Anwendbarkeit sindi im .folgenden zunachst fur kristallisierte Stoffe und dann fur fliissige Stoffe gegeben; fur gssfiirmige Stoffe erubrigt er sich. 1. :Beweis fur krietallieierte Halogenverbindungen. .Bls Vergleichsstoffe, deren Molekularvolumina durch den Versuch sichergestellt sind, werden die K a l i u m h a l o g e n i d e gewahlt. ') 2. f. Physik ' 2 (1920), 299.


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