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Ein Bishydroperoxyd mit ungewöhnlicher Bildungstendenz

✍ Scribed by Criegee, Rudolf ;Seebach, Dieter


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1963
Tongue
English
Weight
427 KB
Volume
96
Category
Article
ISSN
0009-2940

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✦ Synopsis


Die Umsetzung einer Reihe von methylsubstituierten Cyclobutenen verschiedener Oxydationsstufe (I1 -V, VIII, XI-XIII) mit Wasserstoffperoxyd liefert an Stelle von Vierringperoxyden stets das gleiche 2.5-Bis-hydroperoxy-2.3.4.5tetramethyl-2.5-dihydro-furan (VII), das auch aus dem Diketonderivat X und aus Tetramethylfuran (VI) gebildet wird. Ein analoges Peroxyd XXIII entsteht mit tert.-Butyl-hydroperoxyd. Die grol3e Reaktionsfahigkeit des Dichlor-tetramethyl-cyclobutens (11) gegenuber nucleophilen Partnernl-3) sollte zur Herstellung eines a-Bishydroperoxyds der Cyclobutanreihe (I) ausgenutzt werden. Tatsachlich reagierte II leicht mit Wasserstoffperoxyd, aber das mit guter Ausbeute erhaltene kristallisierte Peroxyd besaR gegenuber I ein 0-Atom zu viel. Wie unten bewiesen werden wird, handelt es sich um das 2.5-Bishydroperoxy-2.3.4.5-tetramethyl-2.5.dihydro-furan (VII). Genau wie das Dichlorid verhalten sich die cis-und rruns-Diole IIIZ), sowie die Methylatherl) und Diacetatej). Aber auch die (auf gleicher Oxydationsstufe wie I1 und 111 stehenden) monosubstituierten Diene IVI 5) und V6), sowie das Trien VIIIt 5 ) sewn sich mit H202 in gleicher Weise um. In allen Fallen sind 3 Moll. Wasserstoffperoxyd erforderlich.

Erstaunlich ist aber die Tatsache, dal3 auch einfach ungestittigte monosubstituierte Cyclobutene (XI1 und XIII)6) und das ihnen nahestehende Dien X I 4 3 das gleiche Peroxyd VII ergeben. Hierbei verlangt die Stochiometrie den Verbrauch von 4 Moll. H202.

Nicht nur Cyclobutene, sondern auch Furanderivate lassen sich als Ausgangsverbindungen fur das neue Peroxyd verwenden. Tetramethylfuran (V1)718.9) liefert VII unter Verbrauch von 3, die Dihydroxyverbindung X (das Hydrat des ungesattigten Diketons IX, dessen Darstellung in Substanz nicht ge1ang)lo) unter Verbrauch von 2 Moll. Wasserstoffperoxyd.


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Der gemessene Ge"-N-Abstand ist um 0.13A groDer als die Summe der kovalenten Radien[lol, jedoch um 0.lOA kleiner als der Ge'"-N-Abstand in C14Ge.N(CH3)3[' 'I. Das Ge-Atom in (3) befindet sich 0.168A uber der Ebene des planaren ( & 0.016 A) Benzothiazol-Gerustes, welches andererseits den Winkel CI-Ge