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Dithizon als Hilfsmittel in der Emissionsspektralanalyse

✍ Scribed by F. Rohner


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1938
Tongue
German
Weight
673 KB
Volume
21
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Die chemische Emissionsspektralanalyse gewinnt in Wissenschaft und Technik st5ndig wachsende praktische Bedeutung. Zu den alten Anwendungsgebieten dcr Methode -Mineralwasser-:Lnalyse, Astronomie, Metallographie, Mineralogic etc.gesellte sich beispielsweise in neuester Zeit die Medizinl). Eng verkniipft mit dieser Ausbreitung praktischer Anwendungen ist cine rege methodische Arbeit zahlreicher wissenschaftlicher und technischer Porschungslaboratorien im Gange.

Obwohl die Spektralanalyse fur bestimmte Zwccke zu einfachcn, leicht anlehrbaren Serienmethoden entwickelt werden kann, muss siegesamthaft betrachtetals Busserst vielfBltigc, schwicrige Untermchungsmethode engesprochcn wertlen. Es sei nur auf die rciche Modifizierbarkeit der Anregungsvcrfahren verwiescn. J e nach Zustandsform des Untersuchungsobjekts und naeh Art der zu er-Imgentlcn Aufschliisse hat man zu wBhlen zwischcn verschiedcncn Flammenmethoden, Lichtbogen, Abrcissbogen, kondensiertcm Funken und Hochfrequenzfunken. Die aufgcfiihrtcn elektrischen Verfahren sind weiter modifizierbar nach Spannung, Stromstiirke, Kapazitst, Selbstinduktion etc.

Der Anwendungsbereich der Spektralanalyse und die Djfferenzierbarkcit cler zu erhaltenden Resultate wachsen mit Anzahl und Anpassungsfiihigkeit der zur Verfiigung stehendcn Arbeitsmethoden. Dabei sincl auch Vorbehandlungen der Untersuchungsobjekte, z. B. chemische Isolierung und Anreicherung der zu bestimmendcn Elementc, in Betracht zu ziehen. Es ist wohl ein wertvoller Vorteil der Spektralanalyse, dass mit geeigneten Anregungsverfahren grundsiitzlich jedes Material direkt untersncht werden kenn. Es lgisst sich dadurch die grosse Gefahr mikrochemischer Methoden -Einschleppung des nachzuweisenden chemischen Individuums durch nicht hochstgradig reine Reegenzienumgehen. Aus dieser direkten Untersuchung ohne chemische Vorbehandlung ein starres Prinzip zu machen, ware aber verfehlt. Die der Spektralanalyse sich stellenden und mit ihr losbaren Aufgaben sind so mannigfaltig, dass durch schematisch beschriinkte Behandlung die Moglichkeiten der Nethode nicht erschopft werden konnen. Es sollen vielmehr von l h l l zu Fall moglichst vielseitig die optimalen Untersuchungsverl) Vgl. F. Rohner, Helv. med. Acta, im Druck.


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