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Die ventilatorische CO2-Reaktion des Hundes während der Wärmetachypnoe

✍ Scribed by F. Kappey; C. Albers; R. Schmidt


Publisher
Springer
Year
1962
Tongue
English
Weight
911 KB
Volume
275
Category
Article
ISSN
0031-6768

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✦ Synopsis


In einer früheren Mitteilung (ALBv, RS 1961 b) konnte gezeigt werden, daß die C02-Antwortkurven des hechelnden Hundes zu höheren Ventilationswerten verschoben sind, aber etwas flacher ansteigen. Diese Abnahme der Steilheit steht im Gegensatz zu den Ergebnissen am Menschen (Cu~~I~G~A~ u. 0't~IORDA~ 1956, 1957), bei dem eine Erhöhung der KÖrpcrtemperatur zu einem steileren Verlauf der CQ-Antwortkurve führt. Da die CQ-Reaktion der Atmung in den frühere~ Versuchen vor allem mit Hilfe des Rückatmungsversuches und unter Verwendung der arteriellen CQ-Spannung als Reizparameter geprüft wurde, waren zwei Einw~tnde gegen die Befunde beim hechelnden Hund möglich: 1. Da die CQ-Spannung im Atemzentrum nicht nur von der arteriellen CO,-Spannung, sondern auch von der Hirndurchblutung abhängt, könnte die Verwendung der arteriellen CO,-Spannung als Maß für die ReizgrÖfle irreführend sein und nur ,scheinbare Erregbarkeits~nderungen des Atemzentrums" (Lo~scm;E 1949) vorti~nschen. 2. Bei plötzlichem Wechsel der inspiratorischen CO,-Konzentration erreicht die Ventilation ihren Endwert frühestens nach 8 min (ALBums 1961b); bei kontinuier-]ichem Anstieg der C02-Konzentration muß deshalb der Momentanwert des Atemminutenvolumens ein zu niedriges Maß für den Reizer]olg liefern. Bevor das unterschiedliche Verhalten der CO2-Antwortkurven auf Erhöhung der Körpertemperatur bei Mensch und Hund als gesichert angesehen werden konnte, war es deshalb notwendig, die CO2-Antwortkurven auch beim Hund unter Einbeziehung der C02-Spannung des Hirnvenenblutes und nach Erreichen eines stationiiren Wertes der Ventilation bei stufenweiser Erhöhung der inspiratorischen CQ-Konzentration zu ermitteln.

Methoden Die Untersuchungen wurden an zwölf Hundert von 16--30 kg Gewicht in Per-noctonn~rkose (50 mg/kg i.m.) durchgeführt. Die operativen Pr~parationen bestanden aus der K~theterisierung der Arteri~ und Ven~ femoralis und des Sinus sagittalis superior cerebri. Einzelheitea der Operationstechnik sind in der Arbeit von KAPP]~Y,


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