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Der Einfluß der Wärmetachypnoe des Hundes auf die alveolär-arterielle O2-Spannungsdifferenz (AaD)

✍ Scribed by F. Kappey; P. Thiele; C. Albers


Publisher
Springer
Year
1963
Tongue
English
Weight
734 KB
Volume
278
Category
Article
ISSN
0031-6768

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✦ Synopsis


Das Kennzeichen der Wärmetachypnoe des Hundes ist die sehr hohe Atemfrequenz in Kombination mit einem kleinen Atemzugsvolumen. Die Folge ist eine Zunahme der Totraumventilation auf etwa das Zehn~ache des Ruhewertes, die eine vermehrte Wasserdampfabgabe ohne nennenswerte Beeinträchtigung der arterie]len Blutgase erlaubt (AL]~ERsl). Dieser Atemform entspricht am Atemzentrum eine Verschiebung der (extrapo]ierten) COe-Schwelle zu sehr niedrigen Drucken bei gleichzeitig herabgesetzter Steflheit der C02-Antwortkurven (ALBums2; KAPPEY, ALBERS U. SCHMI»~ls). Die Auswirkungen des Hechelns auf den Mechanismus des Gasaustauschs in der Lunge wurden bisher noch nicht untersucht. Dabei interessiert sowohl die Frage, ob an der vermehrten Totraumventilation auch eine Zunahme des alveolären Totraums eine Rolle spielt, als auch die Frage nach dem Einfluß des Hechelns auf die funktionellen Inhomogenitäten der Lunge. Nachdem HA~MS u. RODEWALD 11 neuerdings gezeigt haben, daß eine Vertiefung der Atmung, wie man sie etwa durch Zuschalten eines künstlichen Totraums erzwingen kann, zu einer Abnahme der AaD-02 führt, ergab sich die Frage, ob die oberflächliche Atmung der Wiirmetachypnoe umgekehrt eine Zunahme der AaD zur Folge hat. Um darüber hinaus auch eventuelle Änderungen einzelner Teflfaktoren zu erkennen, die zur Entstehung der AaD für 0 2 beitragen, prüften wir den Einfluß des Hechelns auf die AaD bei drei verschiedenen inspiratorischen O~-Konzentrationen.

Über das Verhalten des alveolären Totraums gibt die AaD für 02 dagegen nur wenig Aufschluß, da dieser vorwiegend an der AaD für C02 erkennbar ist. Diese ist jedoch beim spontan atmenden Hund besonders während des Hechelns nicht zu bestimmen, da es wegen des niedrigen Atemzugsvolumens unmöglich ist~ repräsentative Alveolarluftproben zu gewinnen.

Methode

Die Versuche wurden an 12 Hunden von 17--31 kg Gewicht in Chlor~losenarkose durchgeführt. Die Initialdosis der Narkose betrug ca. 2 g (60 ml der 3,50/0igen Lösung in ges~ttigter Boraxlösung); 2 Std später wurde eine Dauerinfusion von


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