v. EULEI~, LIL~ESTRA~D U. ZOTTEI~MA:S 3 haben fiber zwei Experimente an K a t z e n berichte~, bei denen sie den alveolaren CO~-Druek ver-~nderten und die ehemoreeeptorischen Aktionspotentiale des Carotissinusnerven registrierten. Sie fanden eine lineare Beziehung zwisehen Aktionspotentialfrequenz u
Der Einfluß des arteriellen O2-Drucks auf die chemoreceptorischen Aktionspotentiale im Carotissinusnerven
✍ Scribed by E. Witzleb; H. Bartels; H. Budde; M. Mochizucki
- Publisher
- Springer
- Year
- 1955
- Tongue
- English
- Weight
- 477 KB
- Volume
- 261
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Nach v. EULER, LILJESTRAND U. ZOTTERMAN 7 setzt die Erregung der Chemoreceptoren im Glomus caroticum durch Sauerstoffmangel bei Abnahme der arteriellen 02-S/~ttigung auf 96% ein. Die Vermehrung der chemoreceptorischen Aktionslpotentiale im Elektroneurogramm des Carotissinusnerven bei niedrigeren 02-S~ttigungen erfolgt danach in einem annähernd linearen Verhältnis zum S~ttigungsdefizit des arteriellen Blutes.
In früheren eigenen Untersuchungen 5, 27, ss war die Frequenz der chemoreceptorischen Aktionspotentiale jedoch schon bei spontaner Atmung von Zimmerluft mit relativ hohen arteriellen 02-Sättigungswerten gegenüber der bei Atmung von Hyperoxiegemischen deutlich erhöht, während andererseits bei mittleren tIypoxiegemischen (10--12 ~o 02 in N2) nur verhältnismäßig geringe Steigerungen, deutliche Effekte dagegen erst bei starken Hypoxiegemischen (5~o Os in Ns) auftraten. Da die Konzentration des physikalisch gelösten Sauerstoffs im Blut ffir die Erregung der Chemoreceptoren verantwortlich sein dürfte, bei hohen arteriellen Os-Sättigungen die Berechnung des Os-Drucks jedoch infolge des asymptotisehen Verlanfs der 02-Dissoziationskurve ungenau (!20mmItg) ist, lag es nahe, die Abhängigkeit der Frequenz der chemorëeeptorischen Aktionspotentiale vom direkt gemessenen 02-Druck des Blutes zu untersuchen.
Methodik.
Die Versuche wurden an 26 Katzen in Chloralose-Urethan-Narkose (50 mg Chloralose und 250mg Urethan/kg Körpergewieht) durchgeführt. Die Blutgerinnung wurde durch 12--15 mg Heparin (Promonta) pro Kilogramm Körpergewicht verhindert.
Die Pr~paration des Carotissinusnerven und die Registrierung des Elektroneurogramms erfolgte im wesentlichen wie in früheren Untersuchungen 1~, is. Es wurde bei der Pr/~paration versucht, nach Möglichkeit alle pressoreceptorischen
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~i t Unterstiitztmg dutch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. \*\* Diese VerSffentlichung ist ein Tell der der Medizinischen Fakult~t GSttingen vorgelegten Habilitationsschrift.