Nach v. EULER, LILJESTRAND U. ZOTTERMAN 7 setzt die Erregung der Chemoreceptoren im Glomus caroticum durch Sauerstoffmangel bei Abnahme der arteriellen 02-S/~ttigung auf 96% ein. Die Vermehrung der chemoreceptorischen Aktionslpotentiale im Elektroneurogramm des Carotissinusnerven bei niedrigeren 02-
Der Einfluß des arteriellen CO2-Druckes auf die chemoreceptorischen Aktionspotentiale im Carotissinusnerven
✍ Scribed by H. Bartels; E. Witzleb
- Publisher
- Springer
- Year
- 1956
- Tongue
- English
- Weight
- 526 KB
- Volume
- 262
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
v. EULEI~, LIL~ESTRA~D U. ZOTTEI~MA:S 3 haben fiber zwei Experimente an K a t z e n berichte~, bei denen sie den alveolaren CO~-Druek ver-~nderten und die ehemoreeeptorischen Aktionspotentiale des Carotissinusnerven registrierten. Sie fanden eine lineare Beziehung zwisehen Aktionspotentialfrequenz und alveolarem C02-Druek und bei 40 m m H g Pco~ etwa eine Frequenz yon 40 Imp/see. Diese E x p e r i m e n t e schienen uns der 2qaehprfifung bedfirftig, da nut zwei Versuehe gemacht wurden, und die B e s t i m m u n g des C02-Druekes im arteriellen Blur bei solehen U n t e r s u c h u n g e n derjenigen ir~ der Alveolarluft vorzuziehen is~.
3Iethodik
Die Versuche wurden an 11 Katzen in Chloralose-Urethan-lNarkose (50 mg Chloralose und 250mg Urethan/kg KSrpergewieh~) durehgefiihrt. Die Bhtgerinnung wurde dutch 10---15 mg Heparin (Promonta) pro Kilogramm KOrpergewicht verhindert.
Die Pri~paration des Carotissinusnerven und die Registrierung des Elektroneurogramms erfolgten in der friiher beschriebenen Weise 6.
Das Elektroneurogramm wurde mit einer l~ilmgeschwindigkeit yon 50 era/see registriert. Die Frequenz der ehemoreceptorischen Aktionspotentiale wurde etwa 5--10real Ffir gleiehe Zeitabschnitte (1/5--1/s sec) zwisehen den Gruppen der noeh vorhandenen pressoreceptorischen Aktionspotentiale ausgez~hlt.
Die durehschnittlichen Differenzen soleher Auswertungen betrugen bis zu + 10% . Der Mittelwert solcher Ansz~hlungen wurde ftir die einzelnen C02-Drucke verwertet und auf Impulszahl/sec umgerechnet.
Das Blur wurde aus der a. femoralis mit Spezialspritzen unter Queeksflber entnommen. In den Spritzen waren Kaliumoxalat und iNatriumfiuorid zur Gerinnungsverhiitung und Glykolysehemmung angetrocknet. Das Entnahmeverfahren ist anderwitrts ausfiihrlieh besehrieben 1, 5. Die Spritzen wurden nach der Blutentnahme bis zur Analyse im manometrisehen Apparat naeh VA~ SLYKE unter Eiswasser aufbewahrt.
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~i t Unterstiitztmg dutch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. \*\* Diese VerSffentlichung ist ein Tell der der Medizinischen Fakult~t GSttingen vorgelegten Habilitationsschrift.