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Die ungewöhnlichen reaktionen des diazomethans mit der phthalidcarbonsäure

✍ Scribed by Hiroyuki Inouye; Takuo Okuda; Naotaka Nagakura; Masayoshi Okigawa


Book ID
104240854
Publisher
Elsevier Science
Year
1967
Tongue
French
Weight
290 KB
Volume
8
Category
Article
ISSN
0040-4039

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✦ Synopsis


In den Studien iiber die Struktur des Catalpalactons berichtet, dass sich der Phthalidcarbons&re-methylester (I)'P2 haben wir (II) u. a. bei der Methylierung der Osonabbauprodukte des ersteren ohne weiteres mit Diazomethan erhalten liess. Nun isolierten wir bei der genaueren chromatographischen Auftrennung dieser Methylierungsprodukte an der SilicagelsCule ausserdem eine neue Verbindung (III), CllH1005 vom Schmp. 104-105°. Sie l&St sich such beim iiberngchtigen Stehen einer gtherischen L&ung von Diazomethan zusammen mit (II), der durch Veresterung der Phthalidcarbonsaure (IV) mit methanolischer Salss~ure geliefert wurde, etwa in 40 %iger Ausbeute erhalten.* (III) zeigt im UV-Spektrum Absorptionsmaxima bei 227,s mu (loge 4,01), 274 mu (2,88) und 281 mu (2,881 mit einer Schulter bei 234 rnp (3,92) und im IR-Spektrum (CHC13) Banden bei 3600-3350 cm" (OH), 1777 cm-l Cy-Lacton), 1741 cm-l (Ester) und 1603 cm-' (Benzolringl. Das NMR-Spektrum (CDC13) von (III) weist weiterhin ausser einem Multiplett um 2,291 carom. Protonen) und ein Singulett bei 6,20r (-CDCCH,), ein Quartett um 6,907 (-OH) und ein Octett zwischen 5,42--6,ll~ (-CH2-1 auf, wobei die letzten beiden Signale ein ABX-System bilden: Weiterhin verschieben sich im NMR-Spektrum des Acetats (V) der Verbindpng (III] die Signale der Protonen, die an das hydroxylgruppetragende C-Atom gebunden sind, fiir 30,s HZ zu kleinerer Feldstgrke. Die eben angefiihrten Befunde legen die Vermutung nahe, * Alle Reaktionen des Diazomethans, von denen in dieser Mitteilung berichtet wird, laufen im Dunkeln ab.


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