Die Umsetzung von 2-Alkyl-Δ2-oxazolinen mit Brom und Chlor
✍ Scribed by Aufderhaar, Ernst ;Seeliger, Wolfgang
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1967
- Weight
- 388 KB
- Volume
- 701
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Aus den Forschungslaboratorien der Chemischen Werke Huls, Marl Eingegangen am 3. August 1966 Bei 2-Alkyl-A2-oxazolinen werden or-standige Wasserstoffatome leicht durch Brom oder Chlor substituiert. Die Reaktionsprodukte sind 2-Halogenalkyl-A~-oxazoline oder N-[2-Halogenathyll-amide von or-halogenierten Carbonsauren. Mit bemerkenswerter Leichtigkeit lassen sich solche aliphatisch gebundenen Wasserstoffatome durch Halogen substituieren, die sich in a-Stellung -gelegentlich auch vinylog in y-Stellung -zu einer CN-Doppelbindung mit tertiarem, quaternierbarem Stickstoff befinden. Fur diese Reaktion, die in der leichten Halogenierung von Ketonen eine Parallele findet, gibt es vor allem bei Methylpyridinen und -chinolinen zahlreiche Beispiele, wobei 2-und 4-standige Methylgruppen aktiviert sind und je nach Mengenverhaltnis und Reaktionsbedingungen Mono-bis Trihalogenmethyl-Verbindungen erhalten werdenl-3).
2-Alkyl-A*-oxazoline (l), die das gleiche Strukturmerkmal aufweisen, reagieren ebenfalls bereits in der Kalte in lebhafter exothermer Reaktion mit maximal aquimolaren Mengen der elementaren Halogene.
Besonderheiten ergeben sich aus der ausgepragten Empfindlichkeit der Oxazoline, besonders ihrer quartaren Salze, gegen nucleophilen Angriff4.5). Bei der Halogenierung verbietet sich deshalb die Verwendung solvolysierender Losungsmittel, wie z. B. Eisessig oder Wasser, und der Zusatz von Basen wie Natriumacetat, der bei Methylpyridinen sonst vorteilhaft ist I,*). -Als Halogenwasserstoffakzeptoren sind auch organische Basen nicht geeignet ; storende Folgereaktionen mit den Halogenierungsprodukten wurden z. B. bei der Chlorierung von Methylpyridinen beobachtet3).
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## Abstract Es wird über eine neue Synthese von 2‐ und 3‐Amino‐__p__‐cymol aus 2‐Brom‐__p__‐cymol und Ammoniak in Gegenwart von Phenyl‐lithium berichtet.