## Abstract Die Abhängigkeit der Viskosität makromolekularer Lösungen vom Strömungsgefälle wird im wesentlichen durch zwei Effekte verursacht, nämlich durch Beiträge der einzelnen Moleküle (Orientierung und Streckung) und durch Beiträge von intermolekularen Wechselwirkungen, wodurch temporäre Struk
Die strukturviskosität von verdünnten cellulosenitrat-lösungen in azeton
✍ Scribed by Schurz, von Josef
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1954
- Weight
- 771 KB
- Volume
- 12
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Abstract
Strukturviskositätsmessungen an verdünnten Cellulosenitrat‐Lösungen in Azeton ergaben, daß dieser Effekt bei Strömungsgradienten, wie sie in den üblicherweise verwendeten Viskosimetern herrschen, sich bei Molekulargewichten über 300 000 bemerkbar zu machen beginnt. Er wird in der Hauptsache durch Wechselwirkungen der Moleküle hervorgerufen; die Effekte der Einzelmoleküle spielen bei den leicht zugänglichen Konzentrationen nur die Rolle einer kleinen Korrektur. Die Viskositätszahl ist ebenfalls eine Funktion des Strömungsgradienten und nimmt z. B. für ein Cellulosenitrat vom Molekulargewicht 700 000 um 10% zu, wenn der Strömungsgradient von 1000 auf 0 sek^−1^ sinkt.
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