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Die Stickstoffquellen der Landwirtschaft und die Verwertung der Sulfitablauge

✍ Scribed by Paul Nitsche


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1912
Tongue
English
Weight
473 KB
Volume
25
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Wahrend aber friiher Anthracen fast ausschliel lich nur zur Gewinnung des Alizarins benutzt wurdi ist in den letzten Jahren eine neue Reihe vo Farbstoffen entdeckt worden, die sich von dieser Korper ableiten, und die infolge ihrer leichten Dai stellungsart, ihrer Licht-, Luft-, Waschund Reit echtheit schnell Eingang in die Technik gefunde! haben. Sie sind Kupenfarbstoffe wie der Indig selbst, und ilire Zahl ist heute bereits so groD, d a man bei ihnen verschiedene Grundtypen unterschei den kann, von denen Indanthren, Flavanthren unc Pyrantliron wohl die bekanntesten sind. Aus den I'atentschriften ersieht man, daB sic1 ilireZahl auch weiterliin vergroDern wird, zumal Ver suche gemacht werden, den Grundkern des Indigo mit dem der Antliracliinonfarbstoffe zu verknupfen Es beateht somit auch fur die Destillation der Stein kohle Aussicht, daB der groBe Vorrat von Anthracen welcher heute noch meist in Losung mit den Ole1 fur .Heiz-und Treibztvecke in den Handel hinau! wandert, in Zukunft in wirtschaftlicherer Weise um gesetzt werden kann, als es bisher der Fall war [A. 142.1 Die Stickstoffquellen der Landwirtschaft und die Verwertung der Sulfitablauge. Iron PAUL NrTscrrF:. Aus den1 Hygienisehen Institiit der Kgl. Technischen Hochschule zu Dresden. Voratand : Geheimer Rat Prof. Dr. R e n k. (Kingeg. 14.& 1912.)

Die Kultur des AAckerbodens, welche mit dem Anwachsen der Beviilkerung in den verschiedenen Landern eine immer intensivere werden mu& bedingte, daB die Bearbeitling des Bodens auch von wissenschaftlicher Seite aus niehr und mehr in Anpriff genomnien wurde.

Der Mangel an natiirlichen Dungstoffen gab bald dazu AnlaB, daf3 die LantlwirtRchaft sich nach b h a t z m i t k l n , welche die S a t u r selbst bot, oder w l c h e durch die Technik umgenrbeitet oder hergcstellt wurden, umsehen muBte, um ihren Brdarf an Dungstoffen zu decken.

So kani nach und nach eine immer groDerr Zahl von Dungernitteln verschiedenster Reschaffcnheit in den Handel. Kalk, Kali, Phosphorsiiure und auch Stickstoffdiinger standen bald in den verschiedensten Arten und Konibinationen zur Verfugung und konnten dem Ackerboden zugefugt werden. Ein groBer Teil dieser genannten Dungstoffe kann wohl irn Inlandc hergestellt werden, der weitaus wertvollste Teil jedocli, der Stickstoffdunger, wird in der Form von Chilcsalpeter, Guano usw. fast aus-schlieBlich voni Auslande bezogen, und ungehcuere Kapitalien werden so ,Jahr fur ,Jahr in das Ausland rtbgefiihrt.

War es nun nicht allein der enornie Hedarf a n Dungstoffen selbst, so war nicht zuletzt auch die Erhaltung dieser Werte ah Grund anzusehen, daB sowohl die Wissenschaft als auch die Technik mit Energie an die Arbeit ging und bald neue Mittel und IVege fand, um den Ptickstoffdunger fiir dcn Hedarf


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