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Die quantitative Auswertung von Gas-Chromatogrammen V: Über die Zuverlässigkeit der Ergebnisse

✍ Scribed by Seher, A.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1966
Weight
753 KB
Volume
68
Category
Article
ISSN
0931-5985

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


A r b e i t s v o r s c h r i f t e n 1. Vorbereitung der Proben

Zur Abtrennung von Begleitstoffen wurden die Triglyceride iiber eine Kieselgel-Saule durch Eluieren rnit Benzol gereinigt 44.

2. DC-Trennung auf Silbernitrat-Platten und im Um-

Die DC-Trennungen erfolgten in der bereits friiher beschriebenen Weise

Nach der Trennung auf Silbernitrat-Platten lassen sich insbesondere die nur in geringen Mengen vorkommenden Triglyceride durch vorsichtiges Bespriihen mit einer wagrigen 0.05°/oigen 2,7-Dichlorfluorescein-Losung noch empfindlicher nachweisen als bei Anwendung einer alkoholischen Dichlorfluorescein-Losung. Ein Durchfeuchten der Platten mu5 unter allen Umstanden vermieden werden.

3. Quantitative Bestimmung der Triglycerid-Frafttionen

Die von den Silbernitrat-Platten abgeschabten Triglycerid-Fraktionen werden mit 70 ml Xther eluiert und iiber eine kleine Kieselgel-Saule (4 g Kieselgel 0.2 bis 0.5 mm, E. Merclt) kehrphasen-System nach dem Chromotrofisaure-Verfahren 44 H . P. Kaufmann, Analyse der Fette und Fettprodukte, Springer-Verlag, BerlinlGottingenlHeidelberg 1958; P. Quinlin u. H . I. Weiser jr., Amer. Oil Chemists' SOC. 35, 325 [1958]. vom miteluierten Dichlorfluorescein getrennt. Von den Eluaten wurden jeweils aliquote Teile zur Bestimmung benutzt (10 bis Nach dem Verdampfen des Losungsmittels wird die Probe im Reagensglas mit 0.5 ml 0.4"/oiger alkohol. KOH 30 Min. hei 70" C verseift. Anschliefiend werden 0.5 ml 0.2 n Schwefelsaure zugegeben und die Proben ca. 10 Min. im siedenden Wasserbad erhitzt, bis kein Alkohol mehr zu riechen ist. Nach dem Abkiihlen wird das Glycerin mit 0.05 ml einer O.So/oigen Natriumperjodat-Losung zu Formaldehyd und Ameisensaure oxydiert und nach weiteren 10 Min. das iiberschiissige Natriumperjodat (E. Merck) mit 0.05 ml einer 5%igen Natriumhydrogensulfit-Losung reduziert. Etwa 10 Min. spater werden 5 ml Chromotropsaure-Losung (0.2 O/o Chromotropsaure (E. Merck) in 60Voiger Schwefelsaure) zugegeben und das Reagensglas kraftig geschiittelt, um ein blo5es Oberschichten zu vermeiden. Anschliefiend wird 40 Min. im siedenden Wasserbad erhitzt und nach dem Abkiihlen die Extinktion bei 570 mp gegen einen Blindwert gemessen. Der von dem Eluat einer Triglycerid-freien Zone des Chromatogramms bestimmte Blindwert liegt im allgemeinen nur geringfiigig iiber den ohne Eluat bestimmten Blindwerten. Urn gut reproduzierbare Werte zu erhalten, empfiehlt es sich, alle Proben einer Serie in einem Arbeitsgang unter absolut gleichen Bedingungen zu bestimmen.

Z u r Beurteilung gas-chromatographisch ermittelter Analysendaten ist die Kenntnis der u n t e r den jeweiligen Versuchsbedingungen erreichbaren Genauigkeit notwen-


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