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Die Prüfung der Temperaturwechselbeständigkeit hitzebeständiger Stähle und Legierungen

✍ Scribed by Dr. H. Kohl


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1977
Tongue
English
Weight
916 KB
Volume
8
Category
Article
ISSN
0933-5137

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Abstract

Ein ständiger Temperaturwechsel stellt an die Zunderbeständigkeit der Werkstoffe besonders hohe Anforderungen, wobei die Größe des Temperaturintervalls und die Geschwindigkeit der Temperaturänderung besonders wesentlich sind.

Es wird ein Temperaturwechselprüfstand beschrieben, mit dem bis zu 80 Proben gleichzeitig von Temperaturen bis 1100 °C an Luft, in Öl oder Wasser abgekühlt werden können, wobei bis zu 30 Temperaturzyklen je Tag erreicht werden.

Bei wiederholter Wasserabkühlung treten ganz beachtliche Formänderungen an den Proben auf: Die proben 10 ø × 90 mm verlängern sich bei den austenitischen Werkstoffen um etwa 30%, wobei sie rissig werden und zerbrechen. Bei den ferritischen Werkstoffen verkürzen sich die Proben und schrumpfen teilweise auf die Hälfte der Ausgangslänge zusammen. Stähle mit Mischgefüge Austenit‐Ferrit verlängern sich besonders stark.

Die Lagenänderung hängt stark von der Geschwindigkeit der Temperaturänderung ab, wie der Vergleich der Abkühlungsarten Wasser, Öl und Luft zeigt.


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